Der Black Friday sorgte für einen Ansturm auf lokale Geschäfte und den Onlinehandel. / Copyright: Wikimedia Commons, Gridprop
Der Black Friday sorgte für einen Ansturm auf lokale Geschäfte und den Onlinehandel. / Copyright: Wikimedia Commons, Gridprop

Der Black Friday sorgte für einen Ansturm auf lokale Geschäfte und den Onlinehandel. / Copyright: Wikimedia Commons, Gridprop

Eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Onlineverkäufen von Donnerstag (27.11) auf Freitag (28.11) macht deutlich, dass der Black Friday begonnen hatte. Bereits in der ersten Stunde des Freitags wurden 231.000 Onlineverkäufe registriert – das sind sieben Mal so viele, wie normalerweise zu dieser Uhrzeit abgeschlossen werden. Über den gesamten Tag stieg die Zahl dann auf 5,7 Millionen Onlineverkäufe an. Ein neuer Rekord für den Onlinehandel.

Die Daten stammen vom Unternehmen Braspag, Dienstleister für Zahlungslösungen im Internet und Teil der Cielo-Gruppe. „Die Zahl an Verkäufen hat eine beeindruckende Höhe erreicht. Das zeigt eine Reifung des Marktes und der Konsumenten“, sagt der Geschäftsführer von Braspag, Gastao Mattos.

Doch der Freitag der Rabatte machte sich nicht nur im Onlinehandel bemerkbar, sondern lockte die Käufer auch in die Geschäfte auf der Straße und die Shoppingcenter auf der Suche nach Schnäppchen. Die Unternehmen hatten im Vorfeld mehr in Marketingaktionen rund um den Black Friday investiert, was die Beliebtheit des Tages in Brasilien deutlich gefördert hat, wie der Präsident des Rates für elektronischen Handel des Verbands für den Handel mit Waren, Dienstleistungen und Tourismus des Staates São Paulo (FecomérçoSP) und Direktor des Unternehmens E-bit, Pedro Guasti, sagt.

Laut einer Veröffentlichung von E-bit, spezialisiert auf die Informationsbeschaffung über den Onlinehandel, haben die Verkäufe über das Internet bis zum Ende des Freitagnachmittags einen Wert von 638 Millionen Reais erreicht. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2013 entspricht das einem Anstieg von 56 Prozent. Dabei wurden am häufigsten elektronische Geräte wie Handys und Fernseher verkauft mit einem durchschnittlichen Preis von 600 Reais. Das kommenden Weihnachtsfest gilt als Haupttreiber für die Kauflust der Leute. (ls)