Börse in Sao Paulo: Aktien des Handels verzeichnen dicke Renditen / Copyright Agência Brasil. Foto Antonio Milena
Börse in Sao Paulo: Aktien des Handels verzeichnen dicke Renditen / Copyright: Agência Brasil

Börse in Sao Paulo: Aktien des Handels verzeichnen dicke Renditen / Copyright: Agência Brasil

Als erste Jahresbilanzierung der Börse von São Paulo (Bovespa) wurde die Entwicklung und Renditeleistung von 69 gehandelten Aktien untersucht. Handelsunternehmen schlossen dabei am besten, Öl- und Gasunternehmen am schlechtesten ab. Hierzu gab am gestrigen Donnerstag (27.12.) das internationale Consulting-Unternehmen Economática die Ergebnisse zur Rentabilität der börsennotierten Unternehmen im laufenden Jahr bekannt. Ausgewertet und verglichen wurde die durchschnittliche Rendite nach Handelsvolumen.

Hiernach verzeichneten die Aktien von Handelsunternehmen mit 64,06 Prozent durchschnittlich die höchste Rendite. Die Aktien von Erdöl- und Gasunternehmen konnten mit einem durchschnittlichen Fall von 26,29 Prozent nur ein negatives Ergebnis vorweisen. Insbesondere der zweitgrößte Ölproduzent des Landes nach der halbstaatlichen Petrobrás, OGX, wies eine negative Rendite von 67,84 Prozent vor.

Vor allem reine Handelsfirmen wie das Markenunternehmen Hypermarcas verzeichneten mit 91,29 Prozent hohe Aktienerlöse. Die Börsenbetreiber selbst, die BM&FBovespa, erzielte mit 49,1 Prozent das zweitbeste Ergebnis. Die Schwerindustrie als Ganzes kam auf 43,29 Prozent Gewinn gefolgt von Papier- und Zeluloseindustrie mit Erlösen um die 40 Prozent.

Daraus lassen sich unter anderem zwei Trends ablesen. Während der Handel dieses Jahr trotz der weltweiten Finanzkrise der letzten Jahre die Erwartungen erfüllt und auch übertroffen hat, schlugen sich besonders im Investition intensiven Sektor der Erdöl gewinnenden Unternehmen die hohen Ausgaben für Ölfelderforschung und -förderung wider. (ms)