Der Brand in einer Zuckerhalle im Hafen von Santos brach am vergangenen Sonntagnachmittag aus. / Copyright: Wikimedia Commons, Claus Bunks
Der Brand in einer Zuckerhalle im Hafen von Santos brach am vergangenen Sonntagnachmittag aus. / Copyright: Wikimedia Commons, Claus Bunks

Der Brand im Hafen von Santos brach am vergangenen Sonntagnachmittag aus. / Copyright: Wikimedia Commons, Claus Bunks

Lagerhäuser für Zucker im Hafen von Santos, betrieben vom Unternehmens Cosan, haben am Abend des vergangenen Sonntags (3.08) Feuer gefangen. Die Feuerwehr berichtete jedoch bereits am Montagmorgen, dass das Feuer unter Kontrolle gebracht worden sei.

Das Feuer war in einem Terminal für Zucker bereits am Sonntagnachmittag ausgebrochen und eine Dutzend Feuerwehrfahrzeuge waren zum Brand ausgerückt, berichtete der Verantwortliche Rodrigues dos Santos der Nachrichtenagentur Reuters. Die Ursache konnte allerdings noch nicht geklärt werden. Auch ist unklar, wie das Feuer auf die Lagerhallen von Cosan übergreifen konnte.

2013 gab es bereits einen Brand in den Lagerhallen für Zucker des Unternehmens Copersucar ebenfalls im Hafen von Santos, das „Karamell-Wasserfall“ genannt wurde. Noch immer müssen hier Reparaturen gemacht werden. Als der Unfall bei Copasucar passierte, dem größten Zuckerhändler Brasiliens, fielen die Preise für zukünftige Verträge rapide um sechs Prozent und das Unternehmen musste sich intensiv um seine Kunden bemühen.

Cosan informierte in einer Meldung darüber, dass in der betroffenen Lagerhalle 10 im Terminal 19 vom Gesamtvorrat des Unternehmens von 18.000 Tonnen Zucker 15.000 Tonnen gelagert waren. Informationen darüber, wie viel beim Feuer verloren gegangen ist, gab es nicht. (ls)