Der erste Lauf gegen Vorurteile fand am Wochenende in Brasília statt / Copyright: Agência Brasil
Der erste Lauf gegen Vorurteile fand am Wochenende in Brasília statt / Copyright: Agência Brasil

Der erste Lauf gegen Vorurteile fand am Wochenende in Brasília statt / Copyright: Agência Brasil

Am vergangen Sonntag (14.04.) fand in der brasilianischen Hauptstadt Brasília zum ersten Mal ein Lauf gegen Vorurteile (1ª Corrida contra o Preconceito) statt. Trotz Regen nahmen hunderte Menschen am Fünf-Kilometer-Lauf teil, der durch das Stadtzentrum Brasílias führte. Los ging es um acht Uhr morgens in der Straße Rua Líbero Badaró in der Nähe des Rathauses und des heiligen Benediktinerklosters Mosteiro de São Bento. Laut der Organisatoren hätten sich 2.000 Menschen für den Lauf eingeschrieben.

Organisiert wurde der Lauf vom Jugendverband von São Paulo (Coordenação de Programas para a Juventude) des bundesstaatlichen Sekretariats für Sport, Freizeit und Jugend. „Das ist der erste Lauf gegen Vorurteile. In Zusammenarbeit der Regierung mit der Gesellschaft wollen wir zeigen, dass alle Menschen gleich sind, ganz unabhängig von eventuellen Unterschieden“, so Janaina Lima, Koordinatorin des Verbands. Die Teilnehmer trugen Trikots in den Farben des Regenbogens. Laut Lima würde das die Vielfalt der Gesellschaft symbolisieren. „Unabhängig von dieser Vielfalt, müssen Unterschiede respektiert werden.“ Außerdem betonte sie, dass Sport als Mittel zur Integration eingesetzt werden soll. Die Menschen laufen gegen rassistische, sexistische und religiöse Vorurteile sowie gegen Vorteile gegenüber Homosexualität und Menschen mit Behinderung.  „Sport ist etwas für alle Menschen und hat somit sozialen Charakter.“ (ds)