Durch den Bau eines weiteren Umspannwerkes beim Nationalstadion in Brasilília soll die Stromversorgung gesichert werden / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Mariordo

Durch den Bau eines weiteren Umspannwerkes beim Nationalstadion in Brasilília soll die Stromversorgung gesichert werden / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Mariordo

Der Bau von Umspannwerken in den Gebieten in der Nähe der sportlichen Veranstaltungen des Konföderationen-Pokals 2013 und der Fußball-WM 2014 soll in der brasilianischen Hauptstadt Brasília Stromausfälle verhindern, mit denen die Stadt häufiger zu kämpfen hat. Laut Erwartungen der Regierung des Bundesdistrikts würden Installationen in der Nähe des Nationalstadions Brasílias und des internationalen Flughafens Juscelino Kubitschek die Energieversorgung in anderen Orten erleichtern.

Allein mit dem Bau des Umspannwerkes in der Umgebung des Stadions, das im April 2013 fertiggestellt werden soll, erwarte die Regierung, dass die Energieversorgung des gesamten Stadtzentrums abgesichert sei. Damit inbegriffen sind schließlich die Hotelbranche, Krankenhäuser, das Kulturzentrum Ulysses Guimarães, der Stadtpark, die Ministeriumsesplanade sowie der Südwesten der Stadt.

Laut Schätzungen sollen 19 Millionen Reais (ca. 7,3 Millionen Euro) in den Bau des Umspannwerkes in der Nähe des Stadions investiert werden. Die Ausrüstung, die aus Südkorea und Deutschland importiert wird, finanziert die Immobiliengesellschaft TERRACAP in Brasília. Für die Energieversorgung des Stadions rechnet man zusätzlich mit dem Einsatz von zwei weiteren Umspannwerken (im Zentrum Brasílias und im Südwesten) sowie mit zwei Energiequellen, das nationale Verbundsystem und Corumbá 3 und 4. Des Weiteren soll Solarenergie eingesetzt werden.

Für den Flughafen ist der Bau von einem Umspannwerk geplant, da die Stromversorgung mit dem derzeitigen Werk überlastet ist. Von dem neuen Werk können anschließend auch andere Viertel wie beispielsweise Park Way, Riacho Fundo und Lago Sul profitieren. (ds)