Der Städteminister Aguinaldo Ribeiro / Copyright: Agência Brasil

Der Städteminister Aguinaldo Ribeiro über die neuen Investitionen / Copyright: Agência Brasil

Derzeit findet in der brasilianischen Hauptstadt Brasília die 13. Städtekonferenz (13ª Conferência das Cidades) statt, bei der die städtische Mobilität thematisiert wird. Im allgemeinen Interesse steht die Verbesserung der Lebensqualität der Mitbürger, so teilte Domingos Neto, Präsident des parlamentarischen Ausschusses für städtische Entwicklung CDU (Comissão Parlamentar de Desenvolvimento Urbana) des Abgeordnetenhauses, bei der Eröffnungsveranstaltung mit. Die Initiative des CDU hat zum Ziel, die Infrastruktur des Landes zu verbessern und damit auch die städtische Mobilität.

Laut des Städteministers Aguinaldo Ribeiro sei die brasilianische Mittelschicht um 50 Prozent angewachsen. Es müsste folglich zusammengearbeitet werden, um die städtische Mobilität zu garantieren. „Wenn es keine neuen Planungsvorhaben in Verbindung mit Nachhaltigkeit gibt, werden viele Probleme entstehen.“ Ribeiro teilte weiterhin mit, dass die Regierung vorsehe, 60 Milliarden Reais (ca. 22,1 Milliarden Euro) in den Aufbau von Städten zu investieren und dass bereits 100 brasilianische Städte an Wohnungsbauprogrammen teilnehmen würden.

Der Minister sprach auch über die Fußball-WM 2014. Die Baumaßnahmen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsprogramms PACs (Programa de Aceleração do Crescimento) in mittleren und großen Städten würden gut voranschreiten. Ab Februar könnten die Verantwortlichen für städtische Mobilität bereits mit den neuen Städten, die einen Vertrag abgeschlossen haben, zusammenarbeiten. (ds)