Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Verleihung des 27. Preises für junge Wissenschaftler / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Verleihung des 27. Preises für junge Wissenschaftler / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Verleihung des 27. Preises für junge Wissenschaftler / Copyright: Agência Brasil

Bei der Verleihung des 27. Preises für junge Wissenschaftler, bei dem das Thema „Wasser: Herausforderungen der Gesellschaft“ (Água: Desafios da Sociedade) im Mittelpunkt stand, sprach die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff über die Herausforderungen des nachhaltigen Wasserverbrauchs und erinnerte daran, dass der Nordosten des Landes die schlimmste Dürre in 50 Jahren durchleben musste. Auch wenn Brasilien eines der Länder mit den größten Süßwasserressourcen der Welt sei, würden sich diese Ressourcen ungleich im Land verteilen. Aus diesem Grund hätte gerade der Nordosten zu kämpfen.

Was den Wettbewerb betrifft, so gab es in diesem Jahr eine besonders hohe Zahl an Bewerbungen für den Preis, insgesamt 3.226, eine Rekordhöhe. Die meisten Bewerbungen gingen von Schülern der mittleren Bildung ein (2.541). Im Wettbewerb werden folgende Kategorien bewertet: Master und Doktor, Studenten an Hochschulen, Schüler der mittleren Bildung und institutioneller Verdienste.

Während der Preisverleihung sprach Rousseff auch darüber, wie wichtig Innovationen von jungen Wissenschaftlern im Land seien. Auch wolle die Präsidentin das Brasilianische Unternehmen für Agrarforschung EMPRAPA (Empresa Brasileira de Pesquisa Agropecuária) bitten, mit dem Gewinner der Kategorie mittlere Bildung in Kontakt zu treten, der ein Bewässerungsprojekt entwickelt hat.

Der Minister für Wissenschaft, Technik und Innovation, Marco Antonio Raupp, betonte noch einmal, wie wichtig Kenntnisse in Wissenschaft und Technik für das Wachstum des Landes seien. Damit würden die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert. (ds)