Dilma Rousseff kann nur noch 23 Prozent positiver Stimmen aus der Bevölkerung auf sich vereinigen. / Copyright: Agência Brasil
Dilma Rousseff kann nur noch 23 Prozent positiver Stimmen aus der Bevölkerung auf sich vereinigen. / Copyright: Agência Brasil

Dilma Rousseff kann nur noch 23 Prozent positiver Stimmen aus der Bevölkerung auf sich vereinigen. / Copyright: Agência Brasil

Dank des Skandals um das halbstaatliche Unternehmen Petrobras und der sich eintrübenden Voraussagen über das Wirtschaftswachstum nimmt die Popularität von Dilma Rousseff stetig ab. Zuletzt erreichte die Unterstützung mit nur noch 23 Prozent positiver Bewertungen im Februar das niedrigste Niveau der bisherigen Regierungszeit. Im vergangenen Dezember lag das Ergebnis noch bei 42 Prozent, wie das Marktforschungsunternehmen Datafolha ermittelte.

Auf der anderen Seite wuchs der Anteil der Befragten, die die Regierung mit schlecht oder besonders schlecht bewerten, von 24 Prozent auf 44 Prozent. Der Anteil derjenigen, die die Regierung Rousseffs als regulär empfinden, lag auch im Februar bei 33 Prozent. Im Vergleich: Zu Zeiten der Proteste im Juni 2013 lag die Unterstützung laut Datafolha bei 30 Prozent.

Laut der aktuellen Umfrage glauben 77 Prozent der Befragten, dass die Präsidentin von der Korruption bei Petrobras gewusst hat. 52 Prozent glauben, Rousseff habe von dem Skandal gewusst und nichts unternommen. Weitere 25 Prozent sind der Ansicht, dass sie nichts hatte tun können, obwohl sie von den Korruptionsfällen gewusst habe. Laut dem Forschungsinstitut erreichte Rousseff derzeit das schlechteste Ergebnis für einen Präsidenten seit Dezember 1999, als Fernando Henrique Cardoso 46 Prozent an schlechten Bewertungen erhielt. (ls)

Quelle: Valor Econômico