Auch in diesem Jahr werden die brasilianischen Haushalte Geld auf Sparkonten anlegen / Copyright: Agência Brasil
Auch in diesem Jahr werden die brasilianischen Haushalte Geld auf Sparkonten anlegen / Copyright: Agência Brasil

Auch in diesem Jahr werden die brasilianischen Haushalte Geld auf Sparkonten anlegen / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianischen Haushalte werden in diesem Jahr einen großen Teil ihrer Einnahmen sparen. Nach Informationen von  Miguel José Ribeiro de Oliveira, Vizepräsident der Nationalen Gesellschaft der Führungskräfte im Bereichen finanzielle Verwaltung und Buchführung (Associação Nacional dos Executivos de Finanças Administração e Contabilidade, kurz: Anefac), ist das einfache Sparen für die meisten Brasilianer attraktiver als anderweitig Investitionen zu tätigen. 

Im Gegensatz zu den Zinsen von über sechs Prozent im vorigen Jahr sind in diesem Jahr zwar lediglich Zinsen von rund fünf Prozent zu erwarten, trotzdem ist das Hinterlegen von Geld auf Sparbüchern für den Großteil der Brasilianer die einfachste Form, um einen Teil ihres Geld zu investieren. Auch wenn leichte Einbußen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen sind, so sind diese beim Sparen noch vergleichsweise gering. Bei anderen Investitionsmöglichkeiten seien die eventuellen Gewinne noch um einige Prozente gesunken, erklärte Ribeiro de Oliveira.

Die brasilianische Regierung will ihren Kurs, die Bürger zum Sparen anzuregen, beibehalten. Demnach soll der Zinssatz für Sparkonten immer rund 70 Prozent des Basiszinssatzes (Sistema Especial de Liquidação e Custodia, kurz: Selic) betragen. Dabei wird von dem Wert des Basiszinssatzes an dem Tag der Einrichtung eines Kontos ausgegangen. Der Selic beträgt momentan 7,25 Prozent. (sg)