Der brasilianische Kabinettschef Aloizio Mercadante spricht über die Studie des Statistikinstituts IBOPE / Copyright: Agência Brasil
Der brasilianische Kabinettschef Aloizio Mercadante spricht über die Studie des Statistikinstituts IBOPE / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Kabinettschef Aloizio Mercadante spricht über die Studie des Statistikinstituts IBOPE. / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Kabinettschef Aloizio Mercadante hat sich am vergangenen Donnerstag (27.03.) zur neusten Studie des Statistikinstitut IBOPE (Instituto Brasileiro de Opinião Pública e Estatística) geäußert, das die Meinungen der Bevölkerung zur Regierung Brasiliens auswertet. Aus dem Bericht, der vom Nationalen Industrieverband CNI bekanntgegeben wurde, ging hervor, dass zwischen November des vergangenen Jahres und März 2014 der Index von 43 Prozent auf 36 Prozent gesunken ist.

Das bedeutet, dass die Brasilianer weniger mit der Arbeit der Regierung zufrieden sind. Mercadante sieht das Ergebnis allerdings als besonderen Ansporn für die Regierung, weiter an den Programmen zu arbeiten, um die Bedingungen im Land und für die Menschen zu verbessern.

In der Umfrage wurden vom 14. bis 17. März 2.002 Personen in 131 brasilianischen Städten befragt – nicht nur über die Zufriedenheit der Bevölkerung, sondern auch über die bevorstehenden Wahlen im Oktober dieses Jahres. Dabei wurde bei der Frage nach dem favorisierten Wahlgewinner trotz allem die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff an erster Stelle genannt. 43 Prozent würden Rousseff wählen, 15 Prozent seien für Aécio Neves und 7 Prozent für Eduardo Campos. Die Prozentzahl, die für Rousseff steht, sei dabei wesentlich höher als die der ehemaligen Präsidenten Fernando Henrique Cardoso und Luiz Inácio Lula da Silva im gleichen Zeitraum ihrer Regierungszeit, so ergänzte Mercadante. (ds)