Die Preise von Grundnahrungsmittel sanken im August / Copyright: Agência Brasil
Die Brasilianer Vertrauen trotz steigender Preise in die Wirtschaft/ Copyright: Agência Brasil

Die Brasilianer Vertrauen trotz steigender Preise in die Wirtschaft/ Copyright: Agência Brasil

In Brasilien steigen die Lebensmittel- und Mietpreise weiter an. Dies ergab die Beobachtung des Verbraucheroreisindex (Índice de Preços ao Consumidor Semanal, kurz: IPC-S). Dieser zeigt in der ersten Oktoberwoche einen Anstieg auf 0,38 Prozent an und lässt somit eine Erhöhung um 0,08 Prozentpunkte im Vergleich zu dem zuletzt gemessenen Wert Ende September verzeichnen.

Vor allem die Lebensmittelpreise sind laut der Studie angestiegen. Im Vergleich zu Ende September gab es in dem Sektor einen Anstieg von 0,14 Prozent auf 0,41 Prozent. Die Erhebung, die von dem Brasilianischen Wirtschaftsinstitut (Instituto Brasileiro de Economia) der Getúlio Vargas-Stiftung (Fundação Getulio Vargas, kurz: FGV) durchgeführt wird, zeigt außerdem, dass auch die Mieten in Brasilien angestiegen sind. Der aktuell gemessene Wert liegt bei 0,68 Prozent, während er noch Ende September bei 0,66 Prozent lag. Darüber hinaus liegen die Preise für Essen und Trinken in Restaurants, Reparaturkosten für Autos, Medikamente und Kleidung  höher als Ende September.

Nach Informationen der FGV gab es dennoch einige Sektoren, in denen die Preise tendenziell sinken. Die Kosten für Kommunikationsgeräte und deren Nutzung beispielsweise sanken immerhin um 0,01 Prozentpunkte von 0,2 auf 0,19 Prozent.  Die Preise für Bildungsgüter blieben weiterhin konstant.

Trotz der steigenden Preise stieg das Vertrauen der Brasilianer in ihre Wirtschaft ab Ende September an. Dies verriet der Index für Verbrauchervertrauen (Índice de Confiança do Consumidor, kurz: ICC), der zuletzt um 2,8 Prozentpunkte auf 136,7 Punkte angestiegen war. (sg)