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Petrobras steigert seine Erdöl- und Erdgasproduktion / Copyright: Petrobras

Die zukünftige Präsidentin des brasilianischen Erdölunternehmens Petrobras, Maria das Graças Foster, wird einen Haushalt von 224,7 Milliarden US-Dollar im Rahmen des Handelsplans der Firma von 2011 bis 2015 verwalten.

Die Investitionen werden vor allem für die Förderung und die Produktion von Erdöl und -gas eingesetzt. Der derzeitige Präsident der Petrobras, José Sergio Gabrielli, erinnerte daran, dass diese Strategie bereits seit seinem Amtsantritt 2003 festgelegt wurde, um die Förderung von Erdöl und -gas aus der sogenannten Pré-Sal-Schicht voranzutreiben, einer Salzschicht im Meer vor der brasilianischen Küste.

„Wir haben Erdöl- und Erdgasreservate in Entwicklung, sowohl in der Pré-Sal– als auch in der Pós-Sal-Schicht. Damit erhöhen wir das nationale Gasangebot auf dem Markt, ohne das importierte Gas aus Bolivien zu kürzen, dessen Vertrag bis 2019 geht. Diese Reserven ergänzen das häusliche Angebot. Bezüglich des Ethanols erhöhen wir gerade mittels Partnerschaften mit anderen großen Firmen des Sektors unsere Produktion und werden diese auch in Zukunft erhöhen“, so Gabrielli.

Für die Firma sei es besonders wichtig, Erdöl aus der Pré-Sal-Schicht zu gewinnen, denn damit käme Petrobras auf ca. zwei Millionen Barrel im Jahr 2020, was eine Verdopplung der aktuellen Produktion darstelle.

Gabrielli nimmt gerade am Weltwirtschaftsforum in Darvos (Schweiz) teil, auf dem er die Firmenbilanz der Petrobras Revue passieren ließ. Er bestätigte außerdem, dass er nach Amtsrücktritt eine Position in der Regierung des brasilianischen Bundesstaats Bahia annehmen werde. (ds)