Die Universität von São Paulo liegt laut Ranking nur noch auf Platz 9, statt 7. / Copyright: Wikimedia Commons, Hector.carvalho

Die brasilianischen Universitäten haben sich im Ranking der 50 besten Einrichtungen der BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) verschlechtert, wie das britische Beratungshaus QS (Quacquarelli Symonds) berichtet. China führt die Liste an mit sieben Universitäten unter den besten zehn. Die Beratung begutachtete für das Ranking die 200 besten Einrichtungen der Länder, die Studie wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal veröffentlicht.

In Brasilien ist nach wie vor die USP (Universität von São Paulo) als die beste Universität bewertet worden, im Ranking liegt sie auf Platz 9. Allerdings musste die Uni zwei Positionen einbüßen gegenüber dem Vorjahr. Im QS-Ranking der besten Universitäten von Lateinamerika, das Anfang Juni erschienen ist, konnte sich die USP jedoch wieder auf Platz 1 vorkämpfen, nachdem kurzzeitig die katholische Universität Chile als die beste Einrichtung galt.

„Die Ergebnisse stimmen mit anderen Bewertungen überein, nach denen die USP ebenfalls auf einer herausragenden Stellung unter mehr als 16.000 Universitäten weltweit platziert ist. Zudem zeigt die Einrichtung besonders gute Leistungen in bestimmten Bereichen: unter den BRICS-Ländern ist die USP die zweitbeste auf dem Gebiet der Biowissenschaften und Medizin, außerdem die viertbeste bei den Sozial- und Verwaltungswissenschaften sowie Geisteswissenschaften“, sagt der Rektor der USP, Marco Antonio Zago.

Neben der USP befinden sich neun weitere Unis Brasiliens unter den Top 50, eine weniger als noch im Vorjahr. 2014 lag die UFSCar (staatliche Universität von São Carlos) noch auf Platz 44, in diesem Jahr sank sie auf den 55. Rang ab. (ls)

Quelle: Valor Econômico