Der brasilianischer Sportminister Orlando Silva bei der öffentlichen Anhörung im Abgeordnetenhaus  / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianischer Sportminister Orlando Silva bei der öffentlichen Anhörung im Abgeordnetenhaus / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Sportminister Orlando Silva teilte gestern (25.10.) im Abgeordnetenhaus mit, dass die Entscheidung zur Fortführung seines Amtes von der Präsidentin Dilma Rousseff persönlich getroffen wurde. Silva erfuhr trotz dieser Entscheidung weiterhin Widerstand der Opposition, die immer noch für den Rücktritt Silvas plädierten, nachdem in den letzten Tagen Korruptionsvorwürfe gegen den brasilianischen Sportminister in der Presse verbreitet wurden.

Im Abgeordnetenhaus wohnte Silva der öffentlichen Anhörung der Spezialkommission bei, die den Gesetzesentwurf zur Fußball-WM 2014 in Brasilien analysiert.

Der Minister verteidigte weiterhin seine Unschuld und führte die andauernden Unruhen bezüglich seines Falls auf Ermittlungen zu Unregelmäßigkeiten unterzeichneter Abkommen des brasilianischen Sportministeriums zurück.

Silva selbst hatte gebeten, die Ermittlungen in seinem Fall aufzunehmen. Der Minister ist der Meinung, dass der Kampf gegen ihn seine Arbeit im Ministerium in Wanken bringen soll, unwichtig, ob es Beweise gegen ihn gäbe oder nicht.

Er werde sich weiterhin dafür einsetzen, die verschwundenen Gelder des Ministeriums wiederzuerlangen und seine Ehre wiederherzustellen. Des Weiteren würde er auch seine Partei (PCdoB) verteidigen, die ebenso mit Anschuldigungen bombardiert worden sei. (ds)