Der brasilianische Gesundheitsminister Alexandre Padilha spricht über die neuen Investitionen ins Gesundheitswesen / Copyright: Agência Brasil
Der brasilianische Gesundheitsminister Alexandre Padilha spricht über die neuen Investitionen ins Gesundheitswesen / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Gesundheitsminister Alexandre Padilha spricht über die neuen Investitionen ins Gesundheitswesen / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Regierung wird 1,6 Milliarden Reais (ca. 0,59 Milliarden Euro) in medizinische Versorgungszentren investieren, so teilte gestern (29.01.) der Gesundheitsminister Brasiliens, Alexandre Padilha, während der Versammlung der neuen Präfekten mit. „Wir wollen eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in die Viertel bringen, wo die Menschen leben.“

Ziel sei es, in diesem Jahr 1.253 Zentren zu bauen, 5.629 Einrichtungen zu erweitern und 4.348 zu renovieren. 1,2 Milliarden Reais sollen in den Kauf von Ausstattungsmaterial fließen. Im vergangenen Jahr wurden 5.458 Einrichtungen in 2.256 Gemeinden erweitert und damit 548 Millionen Reais investiert. Derzeit existieren 38.000 medizinische Grundversorgungszentren im ganzen Land.

Auch gäbe es ab dem nächsten Monat die Möglichkeit, dass die Gemeinden sich in das Modernisierungsprogramm für medizinische Versorgung der Regierung (Programa de Modernização do Atendimento) einschreiben. Die Einschreibung erfolgt über das Internet und ermöglicht finanzielle Mittel für primäre Gesundheitsversorgung.

Eine weitere Maßnahme der Regierung sei, dass für jede Basisgesundheitsstation mit mindestens einem Team, was am Modernisierungsprogramm teilnimmt, Internetzugang bis 2014 eingerichtet wird. Die Idee dahinter ist, dass jeder Gemeinde die Möglichkeit zur Überwachung von Notfällen geboten und damit einhergehend auch eine bessere Patientenversorgung und Kontrolle der Ausgaben ermöglicht wird. (ds)