MIt der erfolgten Ernte steigt der Export Brasiliens / Copyright: Wikimedia, Creative Commons, D. und O. Setti

MIt der erfolgten Ernte steigt der Export Brasiliens / Copyright: Wikimedia, Creative Commons, D. und O. Setti

Das brasilianische Ministerium für Entwicklung, Industrie und Außenhandel (Ministério do Desenvolvimento, Indústria e Comércio Exterior, kurz: MDIC) hat gestern (02.04.) bereits schon die neuen Zahlen für den Außenhandel Brasiliens veröffentlicht. Demnach steht für Brasilien in der Außenhandelsbilanz ein Überschuss von fast exakt zwei Milliarden US-Dollar (ca. 1,55 Milliarden Euro) für den März. Damit ist nach dem negativen Ergebnis im Januar der März bereits der zweite Monat mit einem positiven Außenhandelssaldo. Auch im Februar erzielte Brasilien bereits ein positives Ergebnis mit bereits rund 1,7 Milliarden US-Dollar (ca. 1,3 Milliarden Euro) Überschuss.

Diese neuen Zahlen für den März basieren auf einer exportierten Warenmenge im Wert von 20,9 Milliarden US-Dollar (ca. 15,7 Milliarden Euro). Im Vergleich dazu erreichen die brasilianischen Importe im März einen Wert von ca. 18,9 Milliarden US-Dollar (ca. 14,2 Milliarden Euro). Summiert beläuft sich der Wert aller exportierten Waren für das erste Trimester 2012 auf rund 55,1 Milliarden US-Dollar (rund 41,3 Milliarden Euro). Die Importe erreichen für das erste Trimester einen Wert von 52, 6 Milliarden US-Dollar (ca. 39,4 Milliarden Euro) und damit liegt der Außenhandelssaldo für die ersten drei Monate bei rund 2,5 Milliarden US-Dollar (etwa 1,87 Milliarden Euro).

Mit dem positiven Ergebnis aus dem März wurde somit auch die Außenhandelsbilanz für das gesamte Jahr in den positiven Bereich gehoben und der negative Saldo aus dem Januar ist im Jahresverlauf damit mehr als ausgeglichen. Treiber der Entwicklung im März waren wie zu erwarten das Erdöl und die Sojaexporte. Beim Export von Soja sind die Steigerungen saisonell mit der aktuellen Ernte zu erklären. So unterliegt durch die Dominanz der Agrarexporte die Außenhandelsbilanz Brasiliens immer auch den Schwankungen der Erntezyklen. (mas)