Der Minister für Bergbau und Energie, Edison Lobão, und der Transportminister, César Borges, stellen neben anderen Ministern den achten Zwischenbericht des PAC 2 vor. / Copyright: Agência Brasil
Der Minister für Bergbau und Energie, Edison Lobão, und der Transportminister, César Borges, stellen neben anderen Ministern den achten Zwischenbericht des PAC 2 vor. / Copyright: Agência Brasil

Der Minister für Bergbau und Energie, Edison Lobão, und der Transportminister César Borges, stellen neben anderen Ministern den achten Zwischenbericht des PAC 2 vor. / Copyright: Agência Brasil

Das brasilianische Entwicklungsministerium (Ministério do Planejamento) veröffentlichte am gestrigen Donnerstag (17.10.) den achten Zwischenstandsbericht der zweiten Phase des Programms zur Beschleunigung des Wachstums (Programa de Aceleração do Crescimento II, kurz: PAC 2). Demnach erreichten die Ausgaben zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 31. August 2013 rund 665 Milliarden Reais (rund 225 Milliarden Euro).

Insgesamt sind 67,2 Prozent der vorgesehenen Investitionen durchgeführt worden. Die verantwortliche Ministerin, Miriam Belchior, betonte, dass für diese Phase des PAC 2 bereits mehr in die Infrastruktur und den Wohnungsbau des Landes investiert wurde, als während des gesamten ersten PAC (2007-2010) zusammen.

Bis Ende August dieses Jahres betrug der Anteil der fertig gestellten Bauarbeiten 69 Prozent, was 488,1 Milliarden Reais (circa 165 Milliarden Euro) entspricht. Weitere 217,4 Milliarden Reais (rund 74 Milliarden Euro), also 33,2 Prozent des Gesamtpakets wurden in den Wohnungsbau und 178,3 Milliarden Reais (circa 60 Milliarden Euro), also rund 27,2 Prozent, in staatliche und halbstaatliche Unternehmen wie den Erdölkonzern Petrobrás investiert. Auch das soziale Wohnungsbauprogramm Minha Casa, Minha Vida fällt unter das PAC. In Minha Casa, Minha Vida flossen 60,3 Milliarden Reais (20 Milliarden Euro), rund 9,2 Prozent der Investitionen (BrasilNews berichtete, 07.10.2013). An dem Programm sind mehrere Ministerien beteiligt.

In der Vergangenheit stand das Wachstumsprogramm immer wieder in der Kritik, weil es den eigenen Vorhaben nicht gerecht werden konnte und die realen Investitionen weit hinter den geplanten blieben. (ms)