Internetfähige Smartphones sollen auch für Geringverdiener erschwinglich werden / Copyright: Wikimedia by Beth Kanter

TELEBRAS verkündet starken Zuwachs an Breitbandanschlüsen in Brasilien im Jahr 2011 / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, B. Kanter

In Brasilien konnte 2011 eine Zahl von 58 Millionen Internetnutzer für Festnetz- sowie mobile Breitbandanschlüsse verzeichnet werden, was einen Anstieg von fast 70 Prozent in Vergleich zum Jahr 2010 ausmache. Laut neuester Daten, die letzte Woche vom Brasilianischen Verband für Telekommunikation TELEBRASIL (Associação Brasileira de Telecomunicações) veröffentlicht wurden, wurden allein im vergangenen Jahr 23,4 Millionen neue Internetzugänge freigeschaltet.

Laut TELEBRASIL hätte sich die Anzahl der mobilen Breitbandnutzer fast verdoppelt und ist von 20,6 Millionen im Jahr 2010 auf 41,1 Millionen im vergangenen Jahr angestiegen. Man habe somit 2.650 neue Gemeinden erreicht, in denen 83 Prozent der brasilianischen Bevölkerung lebt. Die Festnetz-Breitbandanschlüsse seien um 20,6 Prozent mit 2,8 Millionen neuen Usern gestiegen und erreichten so Ende 2011 eine Anzahl von 16,7 Millionen Nutzern.

Von der Gesamtanzahl der mobilen Breitbandanschlüsse seien 7,9 Millionen durch Modems und 33,2 Millionen durch Mobiltelefone der „Dritten Generation“ (3G) vertreten, die auch die Smartphones mit einbeziehen. Hier konnte ein Anstieg von 128 Prozent verzeichnet werden. Die Anzahl von Modems stieg um 31 Prozent.

Der Verband informierte auch, dass die Verbreitung mobiler Internetverbindungen 2011 mit einer Geschwindigkeit von 3,7 Gemeinden pro Tag vollzogen wurde. Die 3G-Technologie hat 1.363 Städte erreicht, zusätzlich zu den 1.287 Städten von 2010. Was die Konkurrenz zwischen den Internetanbietern betrifft, so wurde festgesellt, dass 54 Prozent der Bevölkerung in Städten mit mindestens drei Anbietern lebt. (ds)