Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Henrique Mares
Brasilien hat hinsichtlich des Online-Handels großes Potenzial / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Henrique Mares

Brasilien hat hinsichtlich des Online-Handels großes Potenzial / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Henrique Mares

Das Beratungsunternehmens A.T. Kearney veröffentlichte gestern (18.11.) die aktuellen Ergebnisse der Studie über E-Commerce. Darin zeigte sich, dass Brasilien große Wachstumschancen bezüglich des Online-Handels hat. Es befindet sich im Ranking der Länder an achter Stelle, untersucht wurden 186 Länder weltweit.

Das A.T. Kearney analysierte die Gegebenheiten der Länder hinsichtlich neun Kategorien und vier Gruppen: Attraktivität des Online-Marktes, Verbraucherverhalten, Infrastruktur und Wachstumspotenzial. Auf der Grundlage dieser Richtlinien erhielten 30 Länder Bewertungen zwischen 0 und 100 Punkten. Je höher die Länder im Ranking stehen, desto höher ist das Potenzial hinsichtlich kurzfristiger Investitionen. Mit Ausnahme von China sind alle Länder, die vor Brasilien stehen, Entwicklungsländer der G8.

China, Brasilien und Russland führen den Markt der nächsten Generation an, wo auch Länder wie Italien und Chile vorzufinden sind. In allen Ländern fehlt eine der folgenden Komponenten: Internetzugang, Finanzsysteme oder Infrastruktur der Logistik. In Brasilien läge es vor allem am letzteren Faktor. „Die Hauptprobleme Brasiliens sind immer noch die fehlenden Investitionen in die Infrastruktur der Logistik, was dazu führte, dass der Online-Markt nicht ausreichend wachsen kann“, kommentierte Esteban Bowles, Mitarbeiter der A.T. Kearney und Leiter des Verbandes für Einzelhandel und Konsumgüter in Südamerika. (ds)