Die Ministerin der SEPPIR, Luiza Bairros, bei der Zehnjahresfeier der Institution / Copyright: Agência Brasil
Die Ministerin der SEPPIR, Luiza Bairros, bei der Zehnjahresfeier der Institution / Copyright: Agência Brasil

Die Ministerin der SEPPIR, Luiza Bairros, bei der Zehnjahresfeier der Institution / Copyright: Agência Brasil

Laut Einschätzung Jorge Chediecks, Repräsentant Brasiliens für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen PNUD (Programa das Nações Unidas para o Desenvolvimento), können die Erfahrungen der Brasilianer beim Umsetzen politischer Maßnahmen gegen die Bekämpfung von Rassismus und für den Einsatz für Rassengleichheit als Beispiel dienen und sollten mit anderen Ländern geteilt werden.

Chedieck hielt gestern (21.03.) anlässlich der Zehnjahresfeier des Sekretariats für Rassengleichheit SEPPIR (Secretaria de Políticas de Promoção da Igualdade Racial) eine Rede und hob erfolgreiche politische Maßnahmen des Landes hervor. Darunter befanden sich die Einführung des Quotengesetzes und die Genehmigung der Rassengleichheit-Satzung, durch die bei Diskriminierung aufgrund von Andersfarbigkeit eine Strafe auferlegt wird.

„Brasilien hat sich eingestanden, dass es einige Probleme in diesem Bereich gab und hat gehandelt, um diese zu lösen. Die Fortschritte der letzten Jahre zeigen […], dass es möglich ist, den Rassismus in kurzer Zeit zu verringern und sogar zu beseitigen.“ Im Allgemeinen gäbe es noch viele Herausforderungen, was diese Problematik in der Welt betrifft. Dazu verwies er auf eine Rede des ehemaligen Präsidentin Südafrikas, Nelson Mandela. Solange die Menschen nicht bemerken würden, dass die Hautfarbe einer Person nicht so wichtig ist wie die „Farbe ihrer Träume“, müsste dieser Kampf fortgeführt werden.

Das SEPPIR wurde 2003 am internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung ins Leben gerufen. (ds)