Die IBGE veröffentlicht Zahlen zur Arbeitslosenquote / Copyright: Agência Brasil

Die IBGE veröffentlicht Zahlen zur Arbeitslosenquote / Copyright: Agência Brasil

Die Arbeitslosenquote des Monats September ist so niedrig wie zuletzt im März des Jahres 2002, in sechs Metropolregionen Brasiliens betrug sie sechs Prozent. Zu diesem Ergebnis kamen die gestern (27.10.) veröffentlichten Untersuchungen des brasilianischen Institutes für Geographie und Statistik (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística, kurz: IBGE).

Im September blieb die Zahl der Arbeitslosen mit 1,5 Millionen Menschen in Bezug auf den Vormonat und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil. Gleiches gilt für sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im privaten Sektor, auch diese Zahl blieb mit 11 Millionen stabil, wohingegen im September des Jahres 2011 ein Anstieg von 6,7 Prozent und somit 691.000 neuen Arbeitsstellen gemessen wurde. Die Daten der IBGE zeigen zudem, dass der durchschnittliche Reallohn um 1,8 Prozent auf 1.607,60 Reais (ca. 663,20 Euro) gesunken ist. Jedoch ist die Kaufkraft der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.

Zu denen von der IBGE untersuchten Regionen gehören Rio de Janeiro, São Paulo, Belo Horizonte (Bundesstaat Minas Gerais), Salvador (Bundesstaat Bahia), Recife (Bundesstaat Pernambuco) und Porto Alegre (Bundesstaat Rio Grande do Sul). Nur in Rio de Janeiro und Recife wurden signifikante Veränderungen der Arbeitslosenquote gemessen. In Rio de Janeiro ist sie von 5,1 auf 5,7 Prozent gestiegen, während sie in Recife von 8,8 Prozent auf 6,4 Prozent gefallen ist. (gp)