Die Arbeitslosenrate sank im vergangenen Jahr nur gering / Copyright: Agência Brasil
Die Arbeitslosenrate sank im vergangenen Jahr nur gering / Copyright: Agência Brasil

Die Arbeitslosenrate sank im vergangenen Jahr nur gering / Copyright: Agência Brasil

Aus dem neuen Bericht über die Arbeitslosenzahlen im Jahr 2013 der Studie der innergewerkschaftlichen Abteilung für Statistik und Wirtschaftsstudien DIEESE (Departamento Intersindical de Estatística e Estudos Econômicos) und des Datenanalyseverbandes SEADE (Fundação Sistema Estadual de Análise de Dados) geht hervor, dass geringe Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt Hauptursache dafür sind, dass die Arbeitslosenrate im vergangen Jahr verglichen mit 2012 weitgehend gleich blieb.

In 2013 lag die durchschnittliche Arbeitslosenrate in sechs städtischen Regionen Brasiliens bei 10,3 Prozent, kaum weniger als im Vorjahr 2012 (10,4 Prozent). Auch die Beschäftigungsrate PEA (população economicamente ativa) stieg nur gering an (+ 0,4 Prozent), der Anstieg bei der Bevölkerung im Arbeitsalter war etwas höher (+ 1 Prozent). Im Jahr 2012 lag die PEA-Rate noch bei + 2 Prozent, leicht über der Beschäftigungsrate mit + 1,9 Prozent. In den Städten Fortaleza, Porto Alegre und São Paulo gingen die Arbeitslosenzahlen etwas stärker zurück mit jeweils 8,9 Prozent in 2012 auf 8 Prozent in 2013, mit 7 Prozent auf 6,4 Prozent und mit 10,9 Prozent auf 10,4 Prozent.

Was die erfolgreichsten Branchen betrifft, so konnten vor allem im Fahrzeughandel und bei Fahrzeugreparaturen die meisten Vertragsabschlüsse verzeichnet werden, mit 88.000 Arbeitsplätzen und einem Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zu 2012. Daran schließt sich das Bauwesen an mit 17.000 Arbeitsplätzen und einem Wachstum von 1,2 Prozent. (ds)