Der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, über ein mögliches Freihandelsabkommen zwischen Brasilien und Argentinien / Copyright: Agência Brasil
Der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, über ein mögliches Freihandelsabkommen zwischen Brasilien und Argentinien / Copyright: Agência Brasil

Der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, über ein mögliches Freihandelsabkommen zwischen Brasilien und Argentinien / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, äußerte sich gestern (04.07.) dazu, dass er daran glaube, Brasilien und Argentinien könnten im Automobilsektor ein Freihandelsabkommen eingehen. Derzeit sei diese Möglichkeit noch im Gespräch der beiden Länder, die gerade Bedingungen zur Erneuerung der aktuellen Abkommen analysieren. Brasilien sei für einen Freihandel bereit, während Argentinien den Vorschlag noch als zu überstürzt einschätze.

Die Handelsabkommen der beiden Länder laufen 2014 aus, so dass die Verantwortlichen noch mehr als ein Jahr zur Verfügung hätten, um nach einer optimalen Lösung zu suchen. Laut Pimentel sei die Erneuerung der Verträge eine Gelegenheit für beide Länder, einen Schritt in Richtung produktive Integration zu gehen.

Auch kommentierte der Minister, dass der Autoteilesektor möglicherweise mit in das Regierungsprogamm INOVAR Auto aufgenommen werden könnte, durch das Firmen, die Innovationen beziehungsweise neue Technologien auf den Markt bringen, mit Steuererleichterungen unterstützt werden. Brasilien werde sich wieder auf den Export konzentrieren und Argentinien möchte an diesem Vorhaben teilhaben.

Des Weiteren sprach sich Pimentel für die Globalisierung der Industriebranche aus. Hierbei solle vor allem der Staatenbund Mercosul und die benachbarten Länder gestärkt werden. Die Tendenz zur Globalisierung müsse man laut des Ministers nutzen, denn die lateinamerikanischen Länder könnten davon profitieren. (ds)