Der Finanzminister Guido Mantega spricht über die derzeitige wirtschaftliche Lage / Copyright: Agência Brasil
Der Finanzminister Guido Mantega spricht über die derzeitige wirtschaftliche Lage / Copyright: Agência Brasil

Der Finanzminister Guido Mantega spricht über die derzeitige wirtschaftliche Lage / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega bestätigte gestern (26.11.), dass die staatlichen Investitionen im Rahmen des Programms zur Investitionsunterstützung (Programa de Sustentação de Investmentos, kurz: PSI) auch im Jahr 2014 beibehalten werden sollen.

Die Nationale Bank für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social, kurz: BNDES) soll zwar in einem geringeren Umfang, aber weiterhin ausreichend durch finanzielle Unterstützung Projekte zur Stimulation der Produktionssektors unterstützen. Außerdem soll der Ausbau des Exports brasilianischer Güter und technologische Innovation gefördert werden. Der Präsident der BNDES Robson Braga sagte die finanzielle Unterstützung verbindlich zu. Die Summe, die die BNDES im nächsten Jahr zur Verfügung stellen will, soll dennoch deutlich geringer ausfallen als noch in diesem Jahr. Im Jahr 2013 stellte die Bank 190 Millionen Reais (rund 61 Millionen Euro) bereit, während es im nächsten Jahr lediglich noch 40 Millionen Reais (rund 12,8 Millionen Euro) sein werden. Begründet wurde dies mit der bereits geschaffenen Grundlage, auf die zukünftig private Investitionen besser aufbauen können.

Mantega erklärte, dass es für die wirtschaftliche Entwicklung Brasiliens von größtem Interesse sei durch den Staat oder staatliche Institutionen eine solide Basis für Investitionen zu bilden. In den vergangenen Jahren sei bereits eine gute Grundlage geschaffen worden, die auch zu ausgezeichneten Investitionen von privater Seite geführt habe. (sg)