Der brasilianische Kommunikationsminister Paulo Bernardo zu den Maßnahmen zur Intensivierung des Telekommunikationsnetzwerkes / Copyright: Agência Brasil
Der brasilianische Kommunikationsminister Paulo Bernardo zu den Maßnahmen zur Intensivierung des Telekommunikationsnetzwerkes / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Kommunikationsminister Paulo Bernardo zu den Maßnahmen zur Intensivierung des Telekommunikationsnetzwerkes / Copyright: Agência Brasil

Brasilien setzt derzeit auf den Ausbau seines Telekommunikationsnetzwerkes, um die Arbeitsprozesse und Effizienz vieler Branchen zu optimieren und die Qualität zu steigern. Im Moment sucht die brasilianische Regierung deshalb nach einer Möglichkeit, wie sich öffentliche Banken an der Finanzierung des Ausbaus des Telekommunikationsnetzes noch in diesem Jahr beteiligen können. Das teilte der brasilianische Kommunikationsminister Paulo Bernardo gestern (26.03.) bei den Feierlichkeiten zur Herausgabe des Dokumentarfilms LT Amazonas mit.

Laut Bernardo wurde der Vorschlag bereits vom Finanzministerium, vom Planungsministerium und vom Casa Civil (vergleichbar mit dem deutschen Bundeskanzleramt) analysiert. Auch die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hatte positive Rückmeldung gegeben. „Wenn wir einen Vorschlag an sie weiterleiten, den sie für langzeitlich effektiv hält und der zu ihrem Programm passt, werden wir diesen durchsetzen können“, so teilte Bernardo auf der Veranstaltung mit.

Vor Kurzem hatte die Regierung erst die Regeln festgelegt, wie Unternehmen am Nationalen Programms für Breitband teilnehmen und von den besonderen Steuerrichtlinien profitieren können (Regime Especial de Tributação do Programa Nacional de Banda Larga). Auch das war eine Maßnahme zur Erweiterung des Telekommunikationsnetzwerkes. „Es ist möglich, einen großen und umfassenden Plan zu entwickeln. Dieser bezieht die Bildung, die Innovation und die Technik mit ein. Er bringt die Verbesserung der Dienstleistungen im Gesundheitssystem und der Produktionsketten mit sich. Wir wollen eine gebildete und informierte Gesellschaft und wollen nicht hinter dem Fortschritt bleiben“, so der Minister. (ds)