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Die Initiative zur neuen asiatischen Infrastruktur Bank AIIB gehen auf den chinesischen Präsidenten Xi Jinping zurück. Hier mit Dilma Rousseff auf einem Treffen der G20 im November 2014 in Brisbane. / Copyright: Agência Brasil

Die Initiative zur neuen asiatischen Infrastruktur Bank AIIB gehen auf den chinesischen Präsidenten Xi Jinping zurück. Hier mit Dilma Rousseff auf einem Treffen der G20 im November 2014 in Brisbane. / Copyright: Agência Brasil

Auf Einladung Chinas soll Brasilien Gründungsmitglied der neuen Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (Asian Infrastructure Investment Bank, kurz: AIIB) mit Sitz in Peking werden. Wie von Seiten des Regierungspalastes Planalto vergangenen Freitag (27.03.) bestätigt wurde, habe Brasilien die Einladung des ostasiatischen Landes angenommen und werde sich am Grundstock des neuen Bankvermögens beteiligen.

Der neuen Bank seien insgesamt 100 Milliarde US-Dollar an Kapital zugesichert worden und rechne mit einem Startkapital von umgerechnet 50 Milliarden Reais (etwa 15 Milliarden Euro), berichtet die Zeitung Valor Econômico (27.03.). Laut Pressemitteilung habe „Brasilien ganzes Interesse sich an dieser Initiative zu beteiligen, um die Finanzierung von Infrastrukturprojekten in der Region Asien zu sichern.“ Die Initiative zur Gründung dieser Bank gehe auf den chinesischen Präsidenten Xi Jinping zurück zu einem Zeitpunkt, an dem sich China darum bemühe, seine Position als globale Macht zu konsolidieren, wie die Nachrichtenagentur Agência Brasil (27.03.) schreibt.

Der Internationales Währungsfonds (FMI) und die Asiatische Entwicklungsbank (BAD) beteiligen sich ebenfalls an der neuen Bank. Ihre Unterstützung sei vorletzten Sonntag (22.03.) bestätigt worden. Des Weiteren beteiligten sich Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien, während Kanada und Australien noch über eine Beteiligung verhandelten, so Agência Brasil.

Genaue Ziffern zur Höhe der finanziellen sowie der administrativen Beteiligung Brasiliens lagen zu Redaktionsschluss nicht vor. (ms)

Quellen: Valor Econômico und Agência Brasil