Das Vermögen der Pirvathaushalte ist in Brasilien zuletzt um 12 Prozent gewachsen. / Copyright: WikiCommons: Autor Thavlosk
Das Vermögen der Pirvathaushalte ist in Brasilien zuletzt um 12 Prozent gewachsen. / Copyright: WikiCommons: Autor Thavlosk

Die BNDES hatte in der Vergangenheit die Kreditvergabekriterien gelockert und wurde dafür belohnt. / Copyright: WikiCommons: Autor Thavlosk

Brasiliens Nationale Bank für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social, kurz: BNDES) hat im Zeitraum zwischen Januar und September dieses Jahres einen Gewinn von 4,88 Milliarden Reais (rund 1,55 Milliarden Euro) zu verzeichnen. Sie überragt damit das Ergebnis der gleichen Periode im Jahr 2012 um 3,5 Prozent.

Sprecher der BNDES informierten die Öffentlichkeit gestern (14.11.) darüber, dass der deutliche Gewinn den Investitionen in erfolgreiche Projekte zu verdanken sei. Man habe in den vergangenen Monaten das Kreditangebot deutlich vergrößert, was von den Kunden in Zeiten globaler Unsicherheit wiederum dankend angenommen worden war. So konnten erfolgreiche Projekte entstehen, deren Gewinne nun zu den positiven Zahlen der BNDES beitragen, heißt es im Bericht der Bank. Außerdem habe die Kreditwürdigkeit der Kunden zugenommen. So kam es nur bei 0,2 Prozent der Kredite zu Problemen bei der Rückzahlung. Dies sei der niedrigste Wert seit fünf Jahren. Nach Informationen der BNDES zeigen die Ergebnisse die Robustheit der Kredite und der Bank selbst.

Insgesamt verfügte die BNDES im September über ein Kreditvolumen von 60,33 Milliarden Reais (rund 19,22 Milliarden Euro). Der deutliche Gewinn sei laut Experten auf die Erholung der Märkte zurückzuführen. Außerdem steuere die Tochtergesellschaft BNDES Beteiligungen (BNDES Participações, kurz: Bndespar) mit eigenen Projekten zu dem Erfolg der Bank bei. (sg)