Bohnen sollen für den Verbraucher wieder günstiger werden / Copyright: Agência Brasil
Bohnen sollen für den Verbraucher wieder günstiger werden / Copyright: Agência Brasil

Bohnen sollen für den Verbraucher wieder günstiger werden / Copyright: Agência Brasil

Laut einer neuen Studie des Nationalen Versorgungsunternehmens CONAB (Companhia Nacional de Abastecimento) wird die Bohnenproduktion in Brasilien 3,56 Millionen Tonnen bei der Ernte 2013/2014 erreichen und ist somit kein Indiz mehr für die Inflation, da das Produkt für den Endverbraucher günstiger wird. Bohnen sind eines der Hauptnahungsmittel in Brasilien. Mit dieser Entwicklung wird des Weiteren dazu beigetragen, dass die Mindestpreise garantiert, die Löhne der Produzenten gehalten werden und der Marktpreis von Bohnen stabil bleibt.

Ziel sei es, den Preis von Bohnen für den Verbraucher zu reduzieren, da dieser in den letzten Monaten auf sieben Reais pro Kilo angestiegen ist, so der Mitarbeiter des CONAB, João Figueiredo Ruas. „Die Regierung möchte den Konsum von Bohnen ankurbeln und auf ihren Nährwert hinweisen. Deshalb kann das Kilo nicht sieben Reais kosten, wenn wir Menschen mit einem monatlichen Einkommen von nur 70 Reais haben.“ Aus diesem Grund wurden Maßnahmen für eine erhöhte Produktion durchgeführt.

Damit sich keine Probleme für die Produzenten ergeben, sollen Lagerbestände mit Bohnen aufgefüllt werden. Laut Ruas könnte man schwarze Bohnen beispielsweise bis zu eineinhalb Jahren lagern, ohne dass an Qualität verloren geht. Die Schätzungen von 3,56 Millionen Tonnen Bohnen für die Ernte 2013/2014 übersteigen die der vergangenen Ernte (2012/2013) bei weitem, aus der 2,83 Millionen Tonnen hervorgingen. (ds)