Brasilianische Kaffeepflanzen / Copyright: Wikimedia Commons by Rebêlo

Brasilianische Kaffeepflanzen / Copyright: Wikimedia Commons by Rebêlo

Bereits in den vergangenen Tagen und Wochen waren immer wieder Meldungen zu den neuen Ernterekorden in Brasilien zu verzeichnen. Die Zahlen der staatlichen Agentur für Versorgungssicherheit (Companhia Nacional de Abastecimento, kurz: Conab) fallen damit nicht aus der Reihe, zeigen aber ein differenziertes Bild für die einzelnen Sorten in der nun vergangenen Ernteperiode 2011/2012. Insgesamt weist die Statistik für die vergangene Periode damit ein Volumen von fast 166 Millionen Tonnen Getreide aus und die produzierte Menge hat damit um fast zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen.

Spitzenreiter in den Zuwächsen ist wie bereits erwartet die Produktion von Mais, die um 73 Prozent zugenommen hat. Da Mais ein so kräftiges Wachstum im Vergleich zu anderen Getreidesorten hat, sind die Rückgänge bei Soja und bei Reis nur folgerichtig. Denn die Anbauflächen im Vergleich zur Vorperiode 2010/2011 sind ebenfalls nur um registrierte zwei Prozent gewachsen. Durch die Ausweitung der Maisproduktion wurden 16,4 Millionen Tonnen mehr produziert. Soja und Reis reduzierten sich insgesamt aber nur um 10,9 Millionen Tonnen in der produzierten Menge.

Ein besonderes Produkt ist hier der Kaffee, der ebenfalls deutlich um 16,1 Prozent zugelegt hat. Insgesamt wurden damit ca. 50,5 Millionen Sack Kaffee in der Periode 2011/2012 produziert. Von den mehr als 50 Millionen Sack produziertem Kaffee geht etwa die Hälfte in den Export. Mit diesen nun veröffentlichten Berechnungen zur Ernte wird auch der bestehende Rekord aus der Ernteperiode 2002/2003 geschlagen, der bei rund 48 Millionen Sack lag. (mas)



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