Der brasilianische Arbeitsminister Manoel Dias veröffentlich die Daten des CAGED / Copyright: Agência Brasil
Der brasilianische Arbeitsminister Manoel Dias veröffentlicht die Daten des CAGED / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Arbeitsminister Manoel Dias veröffentlicht die Daten des CAGED / Copyright: Agência Brasil

Gestern wurden die neuesten Daten des Angestelltenregisters CAGED (Cadastro Geral de Empregados e Desempregados) in Brasilien veröffentlicht. Obwohl im Vergleich zu Februar weniger Arbeitsplätze geschaffen wurden (März: 112.400, Februar: 123.400), seien die Entwicklungen immer noch positiv. Verglichen mit den Monaten März der vergangenen drei Jahre ist es das beste Ergebnis in diesem Jahr.

Laut Angaben des Arbeitsministers Manoel Dias erwarte die Regierung, dass in 2013 ca. 1,7 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Januar dieses Jahres brachte zwar bisher das schlechteste Ergebnis seit der internationalen Finanzkrise 2009 hervor (28.900 Arbeitsplätze), im Februar konnte sich der Arbeitsmarkt allerdings schon wieder erholen, was auch die Entwicklungen im März bestätigen. Dias bekundete, dass die geplante Erhöhung des Basiszinssatzes Selic durch die Zentralbank keine negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben werde.

Das beste Ergebnis verzeichnete das CAGED im Dienstleistungssektor (63.300 Arbeitsplätze), vor allem in der Bildung, im Handel, im Immobilienmanagement, im Transportwesen, in der Kommunikation und in der medizinischen Betreuung. Die verarbeitende Industrie war der Sektor mit den zweitbesten Ergebnissen in diesem Monat (mehr als 25.700 Arbeitsplätze). „Ich denke, dass die Dienstleistungen die größten Chancen für die Zukunft des Arbeitsmarktes in sich bergen. Das ist aufgrund des Wirtschaftswachstums so, durch die Verbesserung der Gehälter und durch die bessere Verteilung von Ressourcen im Land. Monatlich werden Milliarden in die Wirtschaft investiert, damit schafft man neue Arbeitsplätze“, so der Minister.

Die schlechtesten Ergebnisse wurden hingegen in der Landwirtschaft verzeichnet (4.400 Arbeitsplätze, vor allem im Nordosten des Landes). Auch zeigten sich schlechte Ergebnisse bei Industrieleistungen für die öffentliche Versorgung. (ds)