Dilma sprach gestern mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeister über soziale Projekte und die Verbesserung von Lebensstandards / Copyright: Agência Brasil
Dilma sprach gestern mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeister über soziale Projekte und die Verbesserung von Lebensstandards / Copyright: Agência Brasil

Dilma sprach gestern mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeister über soziale Projekte und die Verbesserung von Lebensstandards / Copyright: Agência Brasil

In einer Rede, die an alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Brasiliens gerichtet war, erklärte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, dass sie keinerlei Diskriminierung in Gemeinden akzeptiere. Sie betonte, dass Demütigungen und respektloses Verhalten gegenüber Frauen oder sozial schwachen Menschen bekämpft werden müssen.

Sie warb für gemeinsame Partnerschaften zwischen den einzelnen Gemeinden und fügte hinzu, dass man nur gemeinsam ein besseres Brasilien schaffen könne. Dazu müsse man jedoch zunächst die Differenzen zwischen vielen Gemeinden aus der Welt schaffen.

Bei ihrer Rede blickte die Präsidentin auch auf die während ihrer Amtszeit bereits erreichten Ziele gegen Diskriminierung und stellte fest, dass es bereits Verbesserungen gegeben habe. Jedoch appellierte sie nochmals an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in ihren Gemeinden gegen Diskriminierung vorzugehen, da die Herausforderungen nicht allein bei der Regierung in Brasília lägen, sondern in jeder brasilianischen Stadt.

Um die Gemeinden bei ihrer Arbeit zu unterstützen und zu einer Verbesserung des Lebensstandards beizutragen, will die Regierung in diesem Jahr 66,8 Milliarden Reais (rund 24,5 Milliarden Euro) bereitstellen. Dabei soll rund die Hälfte des Geldes in neue soziale Projekte investiert werden. Im Rahmen des Projekts Minha Casa, Minha Vida (wörtlich: mein Haus, mein Leben) sollen in diesem Jahr weitere 2,3 Millionen Häuser an sozial schwache Familien gegeben werden. Weitere Projekte sollen sich vor allem um die Erweiterung von Kindergärten und Vorschulen kümmern. (sg)