Die ausgearbeiteten Forderungen von Rio +20 sollen umgesetzt werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, 4028mdk09
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Ein Jahr nach der Konferenz der Vereinten Nationen zum Thema Nachhaltige Entwicklung (Desenvolvimento Sustentável) in Rio de Janeiro (Rio+20) diskutierte die Umweltministerin Izabella Teixeira innerhalb ihres Ministeriums die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger Entwicklung.

Ein wichtiger Aspekt, der im Rahmen von Rio+20 diskutiert wurde sei die Konsumgesellschaft. Es sei unmöglich, die extreme Armut vollständig zu beseitigen, wenn auf der anderen Seite der Gesellschaft extremer Konsum und damit einhergehende Verschwendung herrsche. Die Arbeit der Länder, die sich der Nachhaltigkeit verpflichtet haben, müsse beinhalten, die Menschen dazu zu bewegen, dass sie ihr Konsumverhalten hinterfragen. Außerdem müssten neue internationale Wirtschaftsmodelle entwickelt werden. Teixeira betonte, dass alle beteiligten Staaten verstehen müssen, dass es sich nicht um die nationale Entwicklung einzelner Länder handele, sondern dass global agiert werden muss, um langfristig positive Erfolge verzeichnen zu können.

Zwischen der ersten Nachhaltigkeitskonferenz in Rio de Janeiro 1992 und der im letzten Jahr habe sich bereits viel verändert, so die Umweltministerin. 1992 habe man zunächst gemeinsame Ziele entwickeln müssen. Zwanzig Jahre später sei die Konferenz ein Ausgangspunkt für einen gemeinsamen Weg gewesen, welcher nun jedoch auch beschritten werden müsse. Staatsekretär Carlos Minc sagte, dass ein großer Erfolg der Konferenz Rio 20+ darin läge, dass bereits viele Diskussionen losgetreten worden seien. Er unterstützte Teixeiras Forderung nach gemeinsamem internationalen Handeln. (sg)