Die Sendeanlagen sollen zukünftig noch effizienter genutzt und von den Telefonanbietern geteilt werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Michael Harjes
Die Sendeanlagen sollen zukünftig noch effizienter genutzt und von den Telefonanbietern geteilt werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Michael Harjes

Die Sendeanlagen sollen zukünftig noch effizienter genutzt und von den Telefonanbietern geteilt werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Michael Harjes

Der brasilianische Minister für Kommunikation, Paulo Bernardo, will das Sendeanlagen im Bereich Telekommunikation effizienter genutzt werden. Aus diesem Grund bat er die Nationale Agentur für Telekommunikation (Agência Nacional de Telecomunicações, kurz: Anatel) die Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, steuerliche Erleichterungen für diejenigen Telefonanbieter zu schaffen, die eine Kooperation mit einem anderen Anbietern zu einer gemeinsamen Nutzung von Sendemasten und Antennen eingehen.

Paulo Bernardo will vor allen Dingen, dass die gesamten Kapazitäten der Anlagen ausgenutzt werden. Er sieht keine Schädigung des Haushalts bei eventuellen steuerlichen Vorteilen für die Anbieter. Er erinnerte daran, dass das die vierte Generation der Telefonie (4G) den Bedarf an Antennen weiter steigern werde und deswegen ohnehin neue Antennen gebaut würden, die wiederum neues Geld einbringen werden.

Der Präsident von Anatel, João Rezende, teilte auf die Anfrage des Kommunikationsministers mit, dass die Agentur sich damit befassen werde, ob es tatsächlich die Möglichkeit gebe, steuerliche Ermäßigungen zu erlassen.

Von diversen Telefonanbietern wurden gestern (16.10.) Verträge über die Zusammenarbeit und der gemeinsamen Nutzung von Antennen und Strommasten unterzeichnet. In welchem Maße die gemeinsame Nutzung stattfinden soll, wurde in den Verträgen jedoch nicht festgehalten. Die Anbieter Claro, Oi, TIM und Vivo unterschrieben die Verträge und garantierten Kapazitäten für die das 4G-Netz bereitzustellen. (sg)