Im letzten Jahr wurde hunderttausende Häuser für sozial benachteiligte Familien erbaut / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Andrevruas
Im letzten Jahr wurde hunderttausende Häuser für sozial benachteiligte Familien erbaut / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Andrevruas

Im letzten Jahr wurde hunderttausende Häuser für sozial benachteiligte Familien erbaut / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Andrevruas

Das Projekt der brasilianischen Regierung Mein Haus, mein Leben (Minha Casa, Minha Vida), hat seit seiner Initiierung im letzten Jahr eine Million Häuser und Wohnungen für sozial benachteiligte Familien erbaut. Diese Zahl gab die Präsidentin Dilma Rousseff gestern (27.8.) persönlich bekannt. Ziel des Projekts ist es, bis zum Jahr 2014 mindestens 2,4 Millionen Wohnmöglichkeiten für finanziell schwächer gestellte Familien zu schaffen. Dabei werden Familien mit geringem Einkommen finanziell unterstützt. Außerdem werden ihnen günstige Kredite angeboten, mit denen sie sich den Kauf eines vom Projekt gebauten Hauses leisten können.

Für das Projekt wurden bislang 1,5 Milliarden Reais (rund 591 Millionen Euro) veranschlagt. Die Präsidentin sagte in einer Ansprache, dass sich Investitionen in würdige Wohnungsunterkünfte für die Bevölkerung immer lohnten und dies auch zum Schutz und zur Sicherheit der Familien notwendig sei. Jede brasilianische Familie verdiene es in einem Haus aus Zement und Steinen zu leben, in dem es Stromleitungen und Abflussanlagen gibt. Das Programm unterstütze Familien mit geringem Einkommen und Familien, die in von Erdrutschen gefährdeten Gebieten leben.

Die Präsidentin bestand darauf, dass die Produzenten des Materials für den Häuserbau ihre Produktion ausweiten damit das Projekt sein Ziel bis 2014 erreichen kann. Damit würde nicht nur den sozial schwachen Familien geholfen, sondern auch die Baubranche Brasiliens weiter angekurbelt. (sg)