Die Gemeinde Luziânia im Bundesstaat Goiás / Durch die starken Regenfälle wurden Kanalisationen zerstört / Copyright: Agência Brasil

Die Gemeinde Luziânia im Bundesstaat Goiás / Durch die starken Regenfälle wurden Kanalisationen zerstört / Copyright: Agência Brasil

Gestern (11.01.) gab die brasilianische Regierung bekannt, dass für Nothilfeaktionen in den Bundestaaten des Südostens Brasiliens, die durch starke Regenfälle Verluste erlitten, 75 Millionen Reais (ca. 32,7 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt werden. Diese Gelder sind Teil der Provisorischen Maßnahme, die spezielle Kredite in Höhe von 443,9 Millionen Reais (rund 193,8 Millionen Euro) durch das Integrationsministerium zur Unterstützung und zu präventiven Baumaßnahmen für die Vorbeugung von Naturkatastrophen eröffnet.

Der Integrationsminister Fernando Bezerra informierte, dass die Regierung im Moment die Anfragen für Ressourcen der verschiedenen Gouverneure des Südostens Brasiliens für den Wiederaufbau von Gemeinden, die Verluste durch die Zerstörung öffentlicher Gebäude erlitten haben, analysiere.

„Die Staaten beginnen, ihre Anforderungen für die Rekonstruktion aufzustellen und die Regierung analysiert diese Anfragen. Darunter befinden sich Ressourcen für den Aufbau von Autobahnen sowie öffentlichen Gebäuden. In Kürze werden wir die Werte bekanntgeben, die wir für diese Baumaßnahmen zur Verfügung stellen“, so der Minister. Die Kredite, die heute freigegeben wurden, werden zugunsten von Notfallmaßnahmen wie den Lebensmittelerwerb und die Zurverfügungstellung von Zufluchtsorten für diejenigen, die ihre Häuser verloren haben oder verlassen mussten, eingesetzt.

Laut Bezerra bestätigte auch die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, dass es für diese Hilfsmaßnahmen nicht an Ressourcen fehle.

Bis heute hat die brasilianische Regierung 8.000 Hilfspakete, 15 Tonnen Medikamente und 300 Zelte für die Bundesstaaten Rio de Janeiro, Minas Gerais und Espírito Santo gesendet. (ds)