Die Kreditbereitschaft der Brasilianer ist im Juni angestiegen / Copyright: Agência Brasil
Die Kreditbereitschaft der Brasilianer ist im Juni angestiegen / Copyright: Agência Brasil

Die Kreditbereitschaft der Brasilianer ist im Juni angestiegen / Copyright: Agência Brasil

Laut Angaben einer neuen Studie des Beraterunternehmens Serasa Experian, die gestern (15.07.) veröffentlicht wurde, stieg im Juni in Brasilien die Anzahl an Personen, die sich Kredite genommen haben um 4,6 Prozent. Bei der letzten Erhebung hatte man einen Rückgang von 4,8 Prozent verzeichnet. Im ersten Halbjahr erreichte der Wert +6,1 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum vergangenen Jahres.

Bei der Untersuchung der Einkommensklassen wurde festgestellt, dass die meisten Kredite von Personen genommen wurden, die zwischen 500 Reais und 1.000 Reais (ca. 171 bis 342 Euro) monatlich verdienen, ein Anstieg von 5,4 Prozent. Auch die Nachfrage nach Krediten in der Einkommensklasse 1.000 Reais bis 2.000 Reais stieg um 4,3 Prozent, in der Kategorie zwischen 2.000 Reais und 5.000 Reais um 3,4 Prozent. Bei den Personen mit einem monatlichen Einkommen zwischen 5.000 und 10.000 Reais, gab es einen moderaten Anstieg von 2,6 Prozent, bei einem Einkommen über 10.000 Reais um 2,3 Prozent.

Was die Verteilung bei den Regionen im Land betrifft, so gab es den größten Anstieg im Süden (+7 Prozent), gefolgt vom Norden (+6,8 Prozent). Im Südosten verzeichnete man einen Zuwachs von 5,2 Prozent, im Nordosten von 2,4 Prozent. Die einzige Region, bei der ein Rückgang festgestellt wurde, war der zentrale Westen (-0,6 Prozent). Im Verlauf des Jahres steht der Norden mit 15,7 Prozent bei den Kreditnahmen an erster Stelle. (ds)