Der Kommunikationsminister Paulo Bernardo mit dem Generalsekretär der FIFA, Jérôme Valcke / Copyright: Agência Brasil
Der Kommunikationsminister Paulo Bernardo mit dem Generalsekretär der FIFA, Jérôme Valcke / Copyright: Agência Brasil

Der Kommunikationsminister Paulo Bernardo mit dem Generalsekretär der FIFA, Jérôme Valcke / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Kommunikationsminister Paulo Bernardo und die FIFA unterzeichneten gestern ein Abkommen, das die Verantwortlichkeiten im Bereich der Telekommunikation während der Fußball-WM 2014 festlegt. Die brasilianische Regierung wird hierbei für alle Festanschlüsse die Kosten übernehmen und die FIFA für alle Dienstleistungen, die während der WM stattfinden.

„Wir hatten zunächst einige Unstimmigkeiten zwischen dem Ministerium und der FIFA, was nun in den Bereich Infrastruktur und in den Bereich Serviceleistungen fällt. Dieses Problem haben wir damit gelöst, dass alle Anbieter, die vor und nach der WM in Brasilien bleiben, der Verantwortung des Ministeriums unterliegen. Die Dienstleistungen, die nur während der WM genutzt werden, übernimmt die FIFA“, so der Minister.

Momentan belaufen sich die Ausgaben der brasilianischen Regierung auf 380 Millionen Reais (ca. 130 Millionen Euro). 200 Millionen Reais sind bereits den zwölf Gastgeberstädten ausgezahlt worden. Die weiteren 180 Millionen Reais dem brasilianischen Telekommunikationsverbandes ANATEL.

Laut Generalsekretär der FIFA, Jérôme Valcke, sei das Funktionieren der Telekommunikation für die WM essentiell. Um noch existierende Probleme zu beseitigen, würden die Testphasen genutzt werden. Dafür sei es besonders wichtig, dass alle Baumaßnahmen rechtzeitig abgeschlossen sind. In der letzten Woche wurde von der TELEBRAS, die für die Telekommunikation während des Konföderationen-Pokals und der WM verantwortlich ist, veröffentlicht, dass die Bauvorhaben in den Städten Brasília, Salvador, Recife, Belo Horizonte, Rio de Janeiro und Fortaleza zu 74 Prozent abgeschlossen seien. In den Städten São Paulo, Cuiabá, Natal, Manaus, Curitiba und Porto Alegre wären es allerdings nur 20 Prozent, da sich diese noch in der Anfangsphase der Versteigerung der Projektlizenzen befänden. (ds)