Die Biodiversität soll unterstützt und geschützt werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Walter57
Die Biodiversität soll unterstützt und geschützt werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Walter57

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Die Internationale Finanz-Corperation (kurz: IFC) der Weltbank gab gestern (22.05.) eine Partnerschaft mit der internationalen Vereinigung für Ethischen Bio-Handel (União para o BioComércio Ético, kurz: UEBT) bekannt. Mehr als vierzig Unternehmen aus verschiedenen Sektoren beteiligen sich an der UEBT, die die Arbeit von sozialen Bewegungen, Umweltorganisationen und Regierungen unterstützen will, um neue, strengere Reglungen für den Gebrauch und den Zugang zu Gen-Gemüse und -Obst durchzusetzen. Die UEBT will damit verhindern, dass landwirtschaftliche Groß- und Kleinbetriebe, die weiterhin natürlich gewachsene Produkte anbauen, einen Nachteil gegenüber den Produzenten haben, die auf Gentechnik setzen.

Auch die brasilianische Regierung schließt sich dem Vorhaben an. In der Vergangenheit hatten die Politiker keine geeigneten Reglungen durchsetzen können, um den traditionellen Anbau zu schützen. Laut Experten gebe es seit über zehn Jahren eine Diskussion zwischen Gesellschaft und privatem Sektor über neue Gesetze. Durch die Partnerschaft mit der UEBT erhofft Brasiliens politische Führung nun, einen modernen regulativen Rahmen etablieren zu können.

Insgesamt sollen durch die IFC rund hundert Schwellenländern in ihrem Umgang mit der Gentechnik geschult und unterstützt werden. Die Regierungen Dänemarks und der Niederlande sagten ihre Unterstützung und Hilfe zu. Die Förderung der natürlichen Vielfalt und der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen steht dabei im Vordergrund der Anstrengungen. (sg)