Die Sekretärin für institutionelle Beziehungen, Ideli Salvatti, spricht bei dem 15. Marsch der Präfekten vor / Copyright: Agência Brasil
Die Sekretärin für institutionelle Beziehungen, Ideli Salvatti, spricht bei dem 16. Marsch der Präfekten vor / Copyright: Agência Brasil

Die Sekretärin für institutionelle Beziehungen, Ideli Salvatti, spricht bei dem 16. Marsch der Präfekten vor / Copyright: Agência Brasil

Einen Tag nach dem 16. Marsch der Präfekten (10.07.) und nachdem die Präsidentin Dilma Rousseff die Veranstaltung mit einer Rede unter gleichzeitigem Applaus und Buh-Rufen geschlossen hatte, lud Rousseff Paulo Ziulkoski, Präsident des Nationalen Gemeindeverbands CNM (Confederação Nacional dos Municípios) zu einer Versammlung ein. Ziel dieses Treffen sei, den Dialog fortzuführen und die Partnerschaften zwischen Gemeinden und Regierung zu erweitern.

Während der Rede der Präsidentin verkündete diese eine finanzielle Unterstützung der Gemeinden mit drei Milliarden Reais (ca. eine Milliarde Euro) für Kosten bei öffentlichen Dienstleistungen. Auch baten die Präfekten, über die Anteile der Gemeinden am Gemeindefonds FPM (Fundo de Participação dos Municípios) zu sprechen, worauf die Präsidentin allerdings nicht einging. Einer der Punkte auf der Tagesordnung sei die Forderung nach einer Erhöhung von ein auf zwei Prozent des FPM. Später äußerte sich die Sekretärin für institutionelle Beziehungen, Ideli Salvatti, darüber, dass die finanzielle Unterstützung von drei Milliarden Reais einem Prozent des FPM entsprechen würden.

Laut Angaben Ziulkoski fehlte es an Verständigung zwischen den Präfekten über die von der Regierung veröffentlichten Themen. Das Treffen mit der Präsidentin schätzte er als sehr positiv ein. Dass die Präsidentin den Dialog zwischen Gemeinden und Regierung vertiefen wolle, sei ein gutes Zeichen. (ds)