Der CNI führte mit dem IBOPE eine neue Studie über Problembereiche in Brasilien durch / Copyright: CNI
Der CNI führte mit dem IBOPE eine neue Studie über Problembereiche in Brasilien durch / Copyright: CNI

Der CNI führte mit dem IBOPE eine neue Studie über Problembereiche in Brasilien durch. / Copyright: CNI

Laut neuster Studie über Probleme und Prioritäten der brasilianischen Gesellschaft in 2014 (Retratos das Sociedade Brasileira – Problemas e Prioridades para 2014), die vom Nationalen Industrieverband CNI (Confederação Nacional da Indústria) und dem Statistikinstitut IBOPE durchgeführt wurde, ist für fast die Hälfte (49 Prozent) der brasilianischen Bevölkerung das Gesundheitswesen der Bereich, den die Regierung als erstes verbessern muss.

Dem CNI zufolge kommen an zweiter Stelle die Gewalt- und die Kriminalitätsbekämpfung und an dritter Stelle die Verbesserung der Qualität im Bildungswesen. Bei 15.414 Befragten bedeutet dies in Prozentzahlen ausgedrückt jeweils 31 Prozent und 28 Prozent. Der Verband erläuterte, dass die Summe der Prozentzahlen zu allen Antwortmöglichkeitn mehr als 100 Prozent ergebe, da es in der Befragung erlaubt war, bis zu drei Optionen auszuwählen. Außer dieser drei Kernbereiche, die die Bevölkerung für die problematischsten hält, gab es Bedenken zu den Bereichen Drogen (23 Prozent), zur Angleichung des Mindestlohns (23 Prozent) und zum Kampf gegen Korruption (20 Prozent).

Auch regional betrachtet stehen die drei Kerngebiete mit dem Gesundheitswesen an der Spitze ganz vorn, so der CNI. Eine Ausnahme ist der Süden Brasiliens, wo die Erhöhung des Mindestlohns und der Kampf gegen Drogen noch vor der Gewalt- und Kriminalitätsbekämpfung stehen. (ds)