Das Abbaugebiet liegt rund 1500 Kilometer vor Rio de Janeiro. / Copyright: Wikimedia Commons

Das Forschungsunternehmen für Mineralien in Brasilien (CPRM) hat den ersten Vertrag zum Mineralienabbau im Südatlantik unterzeichnet. Das Abkommen wurde exklusiv mit der Internationalen Meeresbodenbehörde (Isba) geschlossen, die mit der UNO verbunden ist. Die Behörde reguliert den Abbau in den Meeren. Der Vertrag erlaubt es Brasilien nun, Eisen, Magnesium und Kobalt abzubauen, für 15 Jahre, in internationalen Gewässern.

Als erstes Land in der südlichen Hemisphäre mit der Erlaubnis für Nachforschungen in internationalen Gebieten plant Brasilien ein Gebiet vonn 3.000 Quadratkilometern zu bearbeiten, in einer Region namens Alto Rio Grande. Diese befindet sich 1.500 Kilometer von Rio de Janeiro entfernt. Der Ort ist eine ein Unterwasser-Erhebung in internationalen Gewässern im westlichen Südatlantik.

In den vergangenen fünf Jahren wurden rund 60 Millionen Reais in die Nachforschungen im Südatlantik investiert mit Mitteln aus dem Wachstumsbeschleunigungsprogramm. Um das geplante Arbeitsprogramm umsetzen zu können, müssen weitere Investitionen in Höhe von elf Millionen Reais getätigt werden. (ls)

Quelle: Agência Brasil