Die Landwirtschaft im Amazonasgebiet ist immer noch beschwerlich / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Andre Deak
Die Landwirtschaft im Amazonasgebiet ist immer noch beschwerlich / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Andre Deak

Die Landwirtschaft im Amazonasgebiet ist immer noch beschwerlich. / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Andre Deak

Die brasilianische Nationalbank für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social, kurz: BNDES) wird im Rahmen des Fundo Amazônia (wörtlich: Fond Amazonien) Geld zur Unterstützung der indigenen Landwirtschaft im Amazonsgebiet zur Verfügung stellen. Insgesamt will die Bank 16,4 Millionen Reais (rund 4,9 Millionen Euro) bereitstellen. Damit sollen vor allem Projekte der regionalen Regierung finanziert werden, die sich um die nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung des Amazonasgebietes bemühen. Die Arbeit der Projekte soll laut Regierung rund 35.000 Indigenen helfen.

Die staatliche Vertreterin für Landwirtschaft des Bundesstaates Amazonas Sonia Sena Alfaia erklärte, dass im Rahmen der Projekte langfristig ein Nachhaltigkeitsplan erstellt werden soll. Darüber hinaus soll den Bauern bei allen Abläufen unter die Arme gegriffen werden. Vor allem bei Vertrieb und Vermarktung der Produkte bräuchten die Landwirte Unterstützung. Geplant sind Messen, auf denen die lokalen Produzenten ihre Waren anbieten können. Ein weiterer wichtiger Punkt sei der Transport und die Distribution der Produkte. Vielen Indigenen müsste man die Möglichkeiten zum Verkauf ihrer Güter zeigen und schließlich Transportwege möglich machen, sagte die Politikerin.

Mit dem bereitgestellten Geld sollen zukünftig rund 50 Prozent des Amazonasgebietes und dessen indigenen Einwohner unterstützt werden. Insgesamt gibt es 92 soziale Projekte in dieser Region, die sich um die Probleme und die Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung kümmern. (sg)