Investitionen in Logistik und Infrastruktur sollen das Wirtschaftswachstum des Landes erhöhen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Rostocker
Die brasilianische Regierung stellt Bagger und Planierschilder zur Verfügung, um Straßen befahrbar zu machen und Landwirte so zu unterstützen /  Copyright: Wikimedia Creative Commons, Rostocker

Die brasilianische Regierung stellt Bagger und Planierschilder zur Verfügung, um Straßen befahrbar zu machen und Landwirte so zu unterstützen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Rostocker

Landwirtschaftliche Familienbetriebe können in diesem Jahr aus einem Kreditvolumen von 18 Milliarden Reais (rund 6,67 Milliarden Euro) schöpfen, um Investitionen zu tätigen und laufende Kosten zu tilgen. Dies gab der Minister für landwirtschaftliche Entwicklung, Pepe Vargas, gestern (30.01.) bekannt.

Die Zinsen für Investitionen betragen ein bis zwei Prozent pro Jahr, für die Tilgung von Kosten sind Zinsen von bis zu vier Prozent angesetzt.

Nach Informationen von Pepe Vargas werden im Rahmen des Programms zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums 2 (Programa de Aceleração do Crescimento, kurz: PAC 2) rund 4.700 Bagger und 4.800 Planierschilder für die Familienbetriebe zur Verfügung gestellt. Damit sollen außerdem Straßen in kleinen Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohner ausgebessert und erneuert werden. Die ersten Maschinen wurden dem nordöstlichen Bundesstaat Sergipe gestern (30.01.) ausgehändigt.

Durch die Verbesserung der Straßen würden Bewohner und vor allem Landwirte profitieren, erklärte Pepe Vargas, da diese einen besseren Zugang zu ihren Feldern bekämen. Außerdem versprach der Minister Unterstützung bei der Einbringung der diesjährigen Ernte durch die Regierung.

Der Minister betonte ein weiteres Mal, dass es wichtig sei, den inländischen Agrarsektor zu stärken. Zum einen um den Landwirten eine ausreichende Lebensgrundlage zu geben und zum anderen um eine gewisse Unabhängigkeit von Preiseffekten auf dem Weltmarkt zu schaffen. (sg)