Auch in diesem Jahr ist der Andrang in brasilianischen Schreibwarenläden sehr groß / Copyright: Agência Brasil
Auch in diesem Jahr ist der Ansturm in brasilianischen Schreibwarenläden sehr groß / Copyright: Agência Brasil

Auch in diesem Jahr ist der Ansturm in brasilianischen Schreibwarenläden sehr groß / Copyright: Agência Brasil

Nach dem Weihnachtsgeschäft ist der Januar in Brasilien für den Einzelhandel besonders lukrativ. Grund dafür ist, dass Schulen lange Listen von Schulmaterialien an Eltern herausgeben, die die Schüler im Laufe des Jahres benötigen. Auch dieses Jahr ist der Ansturm vor allem in den Schreibwarenläden und Büchereien extrem.

Für die Verkäufer stellt der Januar daher eine gute Zeit mit hohen Verkaufszahlen dar. „Am 26. Dezember ändern wir das Sortiment bereits auf Schulmaterialien. Von da an ist viel Betrieb im Geschäft und das geht ungefähr bis zum 11. oder 12. Februar“, so Ondamar Antônio Ferreira, Geschäftsleiter eines Schreibwarenladens in São Paulo. Dieses Jahr erwarte Ferreira Umsätze, die zu acht Prozent höher als im vergangenen Jahr sind.

Aus Sicht der Eltern ist der Kauf von Schulmaterialien sehr umstritten, da diese oft anzweifeln, ob das verlangte Material tatsächlich notwendig ist. In vielen Fällen würden nicht alle Materialien bis Ende des Jahres genutzt oder teilweise sogar in den Schulen bleiben und nicht für den Gebrauch eines einzelnen Schülers verwendet werden.

Für den Konsumenten gibt der Verbraucherverband in São Paulo PROCON (Fundação de Proteção e Defesa do Consumidor de São Paulo) verschiedene Tipps, mit denen man Geld sparen kann. Zum einen rät der Verband, Rabatte auszuhandeln oder sich gegebenenfalls in Gruppen zusammenzuschließen, um Preisnachlass zu erhalten. Auch sei der Preisvergleich zwischen den Läden ratsam, denn hier kann es durchaus zu großen Preisschwankungen kommen. (ds)