Renato da Fonseca, Leiter der Abteilung für Forschung und Wettbewerbsfähigkeit des CNI, und Marcelo Azevedo, Mitarbeiter der Wirtschaftsabteilung des Verbandes / Copyright: Agência Brasil
Renato da Fonseca, Leiter der Abteilung für Forschung und Wettbewerbsfähigkeit des CNI, und Marcelo Azevedo, Mitarbeiter der Wirtschaftsabteilung des Verbandes / Copyright: Agência Brasil

Renato da Fonseca, Leiter der Abteilung für Forschung und Wettbewerbsfähigkeit des CNI, und Marcelo Azevedo, Mitarbeiter der Wirtschaftsabteilung des Verbandes / Copyright: Agência Brasil

Gestern (04.03.) veröffentlichte der Nationale Industrieverband Brasiliens CNI (Confederação Nacional da Indústria) die neuesten Daten über den brasilianischen Markt. Im vergangenen Jahr stieg der Prozentwert für Importwaren für den häuslichen Gebrauch auf 21,6 Prozent, eine Rekordhöhe seit Beginn der Studie im Jahr 1996.

Unter den importierten Waren befinden sich vor allem elektronische und optische Produkte sowie Datenverarbeitungsgeräte (Anstieg von 6,4 Prozentpunkten im Vergleich zu 2011), Maschinen und elektrisches Material (+ 4,8 Prozent), Pharmaindustrieprodukte (+ 4,6 Prozent) sowie Maschinen und Ausstattungen (+ 4,6 Prozent.) Der Anteil der Importwaren, die für die nationale Produktion verwendet wurden, liegt bei 23,2 Prozent und stieg um 1,9 Prozentpunkte im Vergleich zu 2011 an.

Die Analyse zeigte auch, dass der Exportwert 20,6 Prozent im vergangenen Jahr erreichte und somit zum ersten Mal seit 2007 die 20-Prozent-Marke überschritten hat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert um 1,2 Prozentpunkte an. Laut CNI hätten die Abwertung des Wechselkurses sowie die Steuersenkungen im Bereich des privaten Sektors diese Entwicklung begünstigt. Allerdings müsse man noch an der Wettbewerbsfähigkeit bei externen Verkäufen arbeiten. Des Weiteren lag der Wert für Nettoexporte, der sich aus dem Verhältnis zwischen Handelsbilanz und Produktionskosten errechnet, bei 6,1 Prozent und blieb im Vergleich zu 2011 stabil. (ds)