Das Weltwirtschaftsforum gab gestern in London eine Liste bekannt, die über die Risikenresistenz von 139 Ländern aufklären soll / Wikimedia Creative Commons, PetrPetrov
Das Weltwirtschaftsforum gab gestern in London eine Liste bekannt, die über die Risikenresistenz von 139 Ländern aufklären soll / Wikimedia Creative Commons, PetrPetrov

Das Weltwirtschaftsforum gab gestern in London eine Liste bekannt, die über die Risikenresistenz von 139 Ländern aufklären soll / Wikimedia Creative Commons, PetrPetrov

Von 139 Staaten liegt Brasilien auf Platz 45, wenn es darum geht, gut auf globale Probleme und Risiken zu reagieren. Die Ergebnisse der Studie veröffentlichte das Weltwirtschaftsforum (Fórum Econômico Mundial) gestern (08.01.) in London. Die Untersuchung wurde von dem Forum in Zusammenarbeit mit 14.000 weltmarktführenden Unternehmen durchgeführt.

Untersucht wurden die Länder unter anderem wie sie auf wirtschaftliche Schwierigkeiten, auf Naturkatastrophen und Klimawandel vorbereitet sind. Dabei wurden besonders die Bereiche Überwachung, Reaktion und Bekämpfung begutachtet. Bewertet wurden die einzelnen Kategorien mit Noten zwischen eins und sieben, wobei eins die schlechteste und sieben die beste Note darstellten. Insgesamt schnitt Brasilien mit einer Note von 4,16 ab.

Das Ergebnis Brasiliens liegt hinter anderen Schwellenländern zurück. Chile beispielsweise konnte sich mit einer Note von 5,2 den zehnten Platz sichern. Mexiko schaffte es mit einer 5,13 auf Rang zwölf. Angeführt wird die Liste von Singapur, das die höchste Note von 6,08 Punkten vorzuweisen hat. Das am besten vorbereitete Industrieland ist Kanada, dessen Note bei 5,41 liegt und damit Platz vier erreicht. Deutschland liegt auf einem vergleichsweise schlechten siebzehnten Platz.

Auch die direkten Nachbarn Brasiliens schnitten schlecht ab. Argentinien schaffte es mit 2,08 Punkten nur auf Platz 138. An letzter Stelle steht Venezuela mit 1,68 Punkten.

Im Rahmen der Studie wurde auch die aktuelle wirtschaftliche Situation der Länder bewertet. Brasilien befindet sich demnach in Phase zwei. Diese Phase zeichnet sich durch einen gut entwickelten Produktionssektor und hohe Qualität aus. Die nächste und letzte Phase, die erreicht werden kann, ist Phase drei, in der ein möglichst großer innovativer Sektor etabliert sein muss. (sg)