Brasilien: innovative urbane Projekte

16.07.2012 | Politik |

Ein brasilianisches Projekt aus dem Energiesektor wurde in der Liste der zehn innovativsten Projekte im Bereich der urbanen Infrastruktur aufgenommen. Dabei handelt es sich um Projekte, die das Leben in Städten lebenswerter und nachhaltiger gestalten.

Die Stadt Búzios will zukünftig im Rahmen des Programms "Cidade Inteligente" verstärkt in Solarenergie investieren / Copyright: Stadt Búzios

Die Stadt Búzios will zukünftig im Rahmen des Programms “Cidade Inteligente” verstärkt in Solarenergie investieren / Copyright: Stadt Búzios

Bei einem Gipfeltreffen von Vertretern weltweiter Städte in Singapur hatte das Beratungsunternehmen KPMG eine Liste der Projekte im Rahmen des Berichts zur Infrastruktur 100 – Städte der Welt veröffentlicht. Insgesamt erschienen 100 Projekte auf der Liste, von denen zehn aus Brasilien stammen. Brasilien stellt damit die Hälfte aller Projekte aus Südamerika.

Das Projekt Intelligente Stadt Búzios (Cidade Inteligente Búzios) wurde in der Kategorie Infrastruktur und urbane Energie in die Liste der zehn innovativsten Projekte aufgenommen. Die Stadt im Bundesstaat Rio de Janeiro wird unter anderem die öffentlichen Laternen in Parks und auf den Straßen durch LED-Lampen ersetzen, diese sind um 80 Prozent ökonomischer. Außerdem will Búzios mehr in Solarenergie investieren und den erhöhten Einsatz von Fahrrädern und Elektroautos fördern.

Die Direktorin von KPMG Brasilien, Iêda Novais, sieht in den aufgelisteten Projekten Vorbilder, die von anderen Städten und Regionen adaptiert werden könnten. Es sei wichtig, dass es Modelle gebe, auf die man sich beziehen könne, denn viele Städte hätten Schwierigkeiten, selbst nachhaltige Projekte zu entwerfen, so Novais. Laut der Direktorin erhöhe sich die Wettbewerbsfähigkeit von Städten enorm, wenn sie möglichst bald in eine nachhaltige Zukunft investieren würden, da der Wettbewerb  zwischen Städten noch größere Ausmaßen annehmen werde als bisher. Lebenswertere und nachhaltigere Städte würden zukünftig sicherlich größere Investitionen anziehen und wirtschaftlicher agieren können als andere Städte, betont Novais. (sg)


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