Der brasilianische Minister für Wissenschaft, Technik und Innovation, Antonio Raupp / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Minister für Wissenschaft, Technik und Innovation, Antonio Raupp / Copyright: Agência Brasil

Basierend auf dem Besuch der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff in Washington werden sich heute und am Mittwoch (14.03.) brasilianische und nordamerikanische Vertreter der Gemischten Kommission Brasilien-Vereinigte Staaten für Kooperation in Wissenschaft und Technik (Comissão Mista Brasil-Estados Unidos de Cooperação Científica e Tecnológica) treffen, um weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu sprechen.

Auf der Tagesordnung steht die Rolle der Frau in der Wissenschaft sowie das Programm „Wissenschaft ohne Grenzen“ (Ciência sem Fronteiras), dessen Ziel es ist, 101.000 brasilianische Studenten ins Ausland zu schicken, um dort insbesondere in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik studieren zu können. Durch die Regierung werden 75.000 Studenten diese Möglichkeit beanspruchen können, durch private Initiativen weitere 26.000.

Der brasilianische Minister für Wissenschaft, Technik und Innovation, Antonio Raupp, wird die Tagungen in Brasília leiten, neben dem Berater für Wissenschaft und Technik des Weißen Hauses, John P. Holdren.

Laut der amerikanischen Botschaft in Brasilien sei eines der Ziele, Fortschritte in der Zusammenarbeit zu analysieren sowie neue mögliche Bereiche der Kooperation offenzulegen. Während der Gespräche werden ebenso Vertreter staatlicher Forschungsverbände und Institutionen der USA anwesend sein, die mit Brasilien Erfahrungen austauschen wollen.

Vor bereits 18 Jahren schlossen die amerikanische und brasilianische Regierung einen Kooperationsvertrag in Wissenschaft und Technik ab. (ds)