Brasilien investiert in ghanesische Landwirtschaft

24.07.2012 | Wirtschaft |

Lokaler Gemüsemarkt im Landesinneren am Farmers Day in Ghana / Copyright: Wikimedia, Creative Commons, Treesforthefuture

Die brasilianische Regierung plant, einen Kredit über 96 Millionen US-Dollar freizugeben, um die ländlichen Kleinbauern in Ghana zu unterstützen. Dies teilte die brasilianische Botschafterin in Ghana, Irene Vida Gala, mit.

Ziel sei es, die Nahrungsmittelproduktion lokal zu verbessern und somit weniger vom internationalen Markt abhängig zu sein.

Die Botschafterin wurde zur Messe „Food and Agricultural Show“ (kurz: FAGRO) eingeladen, die sich dieses Jahr auf die Beziehung zwischen den Bauern und dem passenden Abnehmermarkt („Linking Farmers to the Appropriate Market: a Value Chain Process“) konzentriert. Das Event wird zwischen dem 23. und 25. August in der ghanesischen Haupt Accra stattfinden.

Als eine Marketing- und Netzwerk-Plattform soll die FAGRO Akteure aus dem Agrarsektor zusammenbringen, um die landwirtschaftlichen Aktivitäten auszuweiten und den Bereich weiterzuentwickeln. Teil dessen, so Gala, sei auch der Ausbau der Kompetenzen von Kleinbauern, um die Einfuhr von Gütern zu verringern und die Ernährungssicherheit weitestgehend alleine herzustellen.

Zum ersten mal, so die Botschafterin, seien 15 brasilianische Unternehmen mit ihren Produkten, wie Maschinen, Futter und Vieh, auf der FAGRO vertreten.

Das wichtigste Ziel sei es nun, die brasilianischen Firmen sichtbar zu machen und gleichzeitig ihnen selbst aufzuzeigen, dass es für sie in Ghana viel wirtschaftlich attraktives Handlungspotenzial gibt – um bestenfalls einen gute Wirtschaftsbeziehung zwischen den beiden Ländern aufzubauen.

Für Ghana ist eine Investition in Technologie der erste notwendige Schritt, um den landwirtschaftlichen Sektor verändern zu können. (jv)


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