Die Nationale Agentur für Erdöl, Erdgas und Biokraftstoffe veröffentlichte kürzlich den Erdölanzeiger mit den Investitionsprognosen für die nächsten Jahre / Copyright: ANP
Die Nationale Agentur für Erdöl, Erdgas und Biokraftstoffe veröffentlichte kürzlich den Erdölanzeiger mit den Investitionsprognosen für die nächsten Jahre / Copyright: ANP

Die Nationale Agentur für Erdöl, Erdgas und Biokraftstoffe veröffentlichte kürzlich den Erdölanzeiger mit den Investitionsprognosen für die kommenden Jahre. / Copyright: ANP

Brasilien sieht eine seiner großen Chancen im Erdölsektor und investiert derzeit stark in diesen Bereich. Nach Schätzungen der Nationalen Agentur für Erdöl, Erdgas und Biokraftstoffe ANP (Agência Nacional do Petróleo, Gás Natural e Biocombustíveis) würden die erforderlichen Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation der Branche in den kommenden zehn Jahren insgesamt 30 Milliarden Reais (ca. 9,04 Milliarden Euro) betragen. Diese Schätzungen gehen aus dem Erdölanzeiger Boletim Petróleo e P&D Nr. 5 hervor – der erste, den die ANP in diesem Jahr veröffentlicht hat. Die Berechnungen basieren auf Prognosen für die Produktion und Performance der beteiligten Unternehmen.

Den Unternehmen zufolge wird der größte Teil des erforderlichen Investitionsvolumens im Jahr 2020 fällig, wenn die Ausgaben der Unternehmen bei etwa vier Milliarden Reais liegen. Für das laufende Jahr 2014 rechnet man mit Investitionen in Höhe von 1,4 Milliarden Reais (rund 0,42 Milliarden Euro), das bedeutet rund 200 Millionen Reais mehr als die Investitionen im vergangenen Jahr (1,2 Milliarden Reais).

Als Konzessionäre sind Unternehmen, die in Ölfelder betreiben, dazu verpflichtet, ein Prozent des Bruttoeinkommens in die Forschung zu investieren. Im Falle von Übertagungsverträgen sind es 0,5 Prozent. (ds)